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Intendantenwahl im HR : Weber und Hager treten wieder an

  • Aktualisiert am

Stephanie Weber Bild: dpa

In den ersten drei Wahlgängen gab es zwischen Stephanie Weber und Florian Hager bei der HR-Intendantenwahl ein Patt. Doch sie wollen es beide noch einmal wissen. Am 3. Dezember stellen sie sich im Rundfunkrat.

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          Die beiden Kandidaten, die sich im Rundfunkrat des Hessischen Rundfunks um die Nachfolge des Anfang März kommenden Jahres aus dem Amt scheidenden Intendanten Manfred Krupp beworben haben, treten zum neuen Wahltermin am 3. Dezember wieder an. Stephanie Weber, die Betriebsdirektorin des HR, und Florian Hager, stellvertretender Programmdirektor der ARD, hätten „sich zwischenzeitlich dahingehend erklärt, dass sie auch weiterhin für das Amt des Intendanten/der Intendantin zur Verfügung stehen“, sagte der Vorsitzende des Rundfunkrats und der Findungskommission, Rolf Müller, auf Anfrage der F.A.Z. Zu den weiteren Beratungen der Findungskommission, sagte Müller, könne er keine näheren Angaben machen.

          Stephanie Weber und Florian Hager hatten beim ersten Wahltermin am 29. Oktober in drei Runden jeweils sechzehn Stimmen im zweiunddreißigköpfigen Rundfunkrat erhalten, also ein Patt erzielt. Das HR-Gesetz schreibe „eine Wahl mit einfacher Mehrheit vor“, sagte der Rundfunkratsvorsitzende Müller. „Eine anderweitige Regelung gibt es nicht.“ Die Geschäftsordnung des Rundfunkrats sehe vor, „dass, wenn im ersten Wahlgang die erforderliche Mehrheit nicht zustande kommt, in einer Sitzung bis zu zwei Stichwahlen zwischen den Kandidaten / Kandidatinnen, die jeweils die höchste Stimmzahl auf sich vereinen, stattfinden. Wenn diese Wahlgänge ohne Ergebnis bleiben, findet in der nächsten Sitzung eine Neuwahl statt, bei der auch neue Wahlvorschläge gemacht werden können.“

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