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WDR prüft eigene Berichterstattung : Bessere Unwetterwarnungen

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In Bad Münstereifel befördert ein Helfer Müll und Trümmer an der Erft entlang. Bild: dpa

Der WDR prüft mit den zuständigen Behörden in NRW, wie sich Warnungen vor Unwetter verbessern lassen.

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          Der Westdeutsche Rundfunk hat Lücken in seiner Berichterstattung in der Unwetternacht der vergangenen Woche eingeräumt. In seinen Programmen habe der WDR deutlich und wiederholt über die Gefahren und Auswirkungen des Hochwassers informiert, teilte der Sender mit. Dazu seien lokale Warnmeldungen der Behörden aufgegriffen und redaktionell verarbeitet worden. „Nach sorgfältiger Prüfung hätte dies in der Nacht engmaschiger passieren müssen, zum Beispiel mit einer durchgehenden Sondersendung bei WDR 2“, so der Sender.

          Man prüfe mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe und dem nordrhein-westfälischen Innenministerium, wie die Bevölkerung mit Warnungen vor Gefahren besser erreicht werden könne. Vertreter des Senders und der Behörden hätten die Abläufe der Bevölkerungswarnung bei der Unwetterlage erörtert. Es sei verabredet worden, abgestimmte Empfehlungen zu erarbeiten. In der Unwetternacht habe es eine Vielzahl sehr lokaler, aber keine landesweiten Warnmeldungen der Behörden gegeben, die in Teilen auch widersprüchliche Handlungsempfehlungen enthielten. Am frühen Mittwochabend des 14. Juli habe der WDR davor gewarnt, sich in betroffenen Gebieten im Freien aufzuhalten.

          Im weiteren Verlauf habe der WDR über Evakuierungen und die Gefahrenlage entlang der Wupper und im Rhein-Sieg-Kreis informiert und die Bevölkerung aufgefordert, sich in höheren Lagen und oberen Stockwerken in Sicherheit zu bringen. Mehrfach habe man ausdrücklich vor Lebensgefahr in bestimmten Gegenden gewarnt. Ab Mitternacht, als sich die Situation verschärfte, habe es auf WDR 5 die ganze Nacht über alle 15 Minuten eine Sonderausgabe der Nachrichten oder Korrespondentenberichte gegeben. 1Live habe die ganze Nacht über das Unwetter berichtet. Auf den anderen Wellen habe der WDR alle 30 Minuten Nachrichten gebracht. In Nordrhein-Westfalen kamen 47 Menschen bei der Unwetterkatastrophe ums Leben.

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