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FAZ Plus Artikel Erkenntnisse nach Rezo : Populismus 4.0

Ende vom Pressegelände? Rezo „zerstört“ die CDU. Bild: Youtube/Rezo ja lol ey

Bei „NiewiederCDU“ und „NiewiederSPD“ geht es nicht um eine demokratische Debatte – sondern um Überwältigung im Brustton moralischer Überlegenheit. Die Politik muss hier für Transparenz sorgen.

          Die CDU kann sich darauf einstellen: Der Hashtag „#NiewiederCDU“ geht nie wieder weg. Er wird abgerufen von allen möglichen Leuten, auf jedem politischen Feld, auf dem die Partei Positionen vertritt, die mit den Vorstellungen derer, die im Netz den Ton angeben und sich für die Herren von „Neuland“ halten, nicht konform gehen. Mit dem EU-Urheberrecht fing es an, gerade geht es um die Klimapolitik, doch es sind auch andere Themen denkbar – der ganze Strauß, den der Youtuber Rezo in seinem Video abgerufen hat.

          Dass es dabei nicht um eine Debatte geht, wie sie den demokratischen Meinungsbildungsprozess kennzeichnen sollte, mit Rede und Widerrede, Pro und Kontra, zeigen Diktion und Form. Hier geht es um Überwältigung im Brustton moralischer Überlegenheit, die sich dem Streit um das bessere Argument entzieht. Der Youtuber – Aushängeschild einer Firma, die „Social Influencer“ vermarktet – will nun erst einmal mit der SPD reden und stellt für ein Gespräch mit der von ihm angegriffenen CDU eine Bedingung, die die Sozialdemokraten, wie man auf seinem Twitter-Account nachlesen kann, schon erfüllt haben: Man möge zunächst erklären, ob man in der Partei „einen Kurswechsel in der Klimapolitik inzwischen für notwendig hält oder nicht“. Zudem sehe er sich nicht als Hauptbeteiligten einer öffentlichen Diskussion, da er ein Problem mit dem Stottern habe.

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          Michael Hanfeld

          verantwortlicher Redakteur für Feuilleton Online und „Medien“.

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