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VR-Bar in New York : Auf dem Absprung

  • -Aktualisiert am

Mutprobe: Szene aus dem Computerspiel „Richies Plank Experience“ Bild: Richies Plank Experience

Die Lust an virtuellen Welten wird immer größer. In einer neuen VR-Bar in Brooklyn kann man jetzt über die Schluchten Manhattans fliegen.

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          Dieses herrliche Fliegen über Manhattan! Unter einem die vorbeirasenden Straßenschluchten, wie Spielzeugwelten. Das Wasser glitzert. Selbstverständlich handelt es sich um eine Illusion, kreiert durch die Virtual-Reality-Brille, die man trägt, in Gang gesetzt durch zwei Joysticks, die man bedient. Tatsächlich steht man auf einem Perserteppich in der „VRBar“ in Brooklyn, und die Brille macht nach einer Weile einen schweren Kopf.

          In New York werben mehrere Virtual-Reality-Anbieter um Kunden, der größte ist „VR World“ in Midtown, wohin es die meisten Touristen zieht. In Brooklyn will man sich von den Videospiel-Arkaden und Erlebnishallen abheben. Hier hat Kishore Doddi gerade die erste Virtual-Reality-Bar des Stadtteils gegründet. Tresen und Sofas sollen im Viertel Dumbo nahe der Manhattan Bridge für Ausgeh-Atmosphäre sorgen. Bald will Kishore auch Alkohol ausschenken. Um eine Lizenz habe er sich gerade beworben, erzählt er, allerdings wolle er ein Limit von zwei Drinks pro Person setzen. Betrunken sollte sich tatsächlich keiner in die virtuelle Realität wagen. „Wir hatten auch so schon einen älteren Mann, der beim Fliegen ein paar falsche Bewegungen gemacht hat und ziemlich unsanft auf dem Boden gelandet ist", erzählt Kishore.

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