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Vertragsverlängerung bei ARD : Nun auch Jauch

  • Aktualisiert am

Er redet weiter: Günther Jauch Bild: dapd

Nach Sandra Maischberger, Anne Will und Frank Plasberg hat die ARD auch mit Talkmaster Günther Jauch verlängert. Der Mann mit der höchsten Quote unter den Abendtalkern bleibt vorerst bis Ende 2015.

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          Günther Jauch wird der ARD auch über das Jahr 2014 hinaus erhalten bleiben. Der 57 Jahre alte Moderator und Produzent vereinbarte mit dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) die Verlängerung der Zusammenarbeit von Mitte 2014 bis Ende 2015. Der NDR-Rundfunkrat muss dem Vertragswerk noch seine Zustimmung geben.

          Der künftige Vertrag sieht laut NDR 43 Sendungen vor, die vom Herbst 2014 bis Ende 2015 zu sehen sein werden. Zu weiteren Details wollten weder der Sender noch Moderator Jauch, der die Talkshow mit seiner Firma Information & Unterhaltung auch produziert, Stellung nehmen - auch nicht, ob die ARD-Verlängerung Einfluss auf Jauchs RTL-Engagements hat. In der Branche war bislang die Rede davon, dass Jauch mit der ARD einen Produktionsvertrag in Höhe von 10,5 Millionen Euro im Jahr abgeschlossen hatte.

          Der Mann mit den höchsten Werten

          Jauch hatte den Sonntagabendsendeplatz 2011 von Anne Will, die auf den späten Mittwoch auswich, übernommen. Ein erstes Engagement war Anfang 2007 gescheitert, als Jauch sich nach diversen Konflikten innerhalb der ARD um seine Verpflichtung zurückzog. Die ARD hatte bereits ihre Verträge mit den anderen Abend-Talkern, Anne Will, Sandra Maischberger und Frank Plasberg, verlängert. Einzig Reinhold Beckmann, bislang immer donnerstagabends auf Sendung, wird ab Herbst nicht mehr als Talker im Einsatz sein, sondern sich anderen Projekten widmen.

          Die fünf ARD-Spättalks hatten nach Quoten gemessen im Jahr 2013 zumeist besser abgeschnitten als im Vorjahr. Vier der fünf Gesprächssendungen steigerten ihre Marktanteile im Vergleich zum Vorjahr. „Günther Jauch“ verbuchte auch dank der guten Vorgabe durch die „Tatort“-oder „Polizeiruf 110“-Krimis mit durchschnittlich 4,86 Millionen Zuschauern (17,0 Prozent Marktanteil) den höchsten Wert pro Ausgabe. Im Vorjahr waren es noch 4,57 Millionen Zuschauer (15,8 Prozent). Höhere Marktanteile verbuchten auch „Hart aber fair“ mit Frank Plasberg (10,6 Prozent nach 9,7 Prozent), „Anne Will“ (10,6 statt 10,2 Prozent) und „Beckmann“ (7,6 statt 7,2 Prozent). Lediglich bei Menschen bei Maischberger“ lag der Marktanteil (11,2 Prozent) unter dem Vorjahreswert von 11,8.

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