Senderaffäre :
Intendantenwahl im RBB abgesagt, Beitragszahler haben Vertrauen verloren

Lesezeit: 4 Min.
Die ehemalige RBB-Intendantin Patricia Schlesinger hat den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die ARD in eine tiefe Krise gerissen.
Am Mittwoch sollte ein neuer RBB-Chef gewählt werden. Doch daraus wird nichts. Das Institut Forsa fragt derweil, was die Bürger von der Senderaffäre halten. Die F.A.Z. legt das Ergebnis exklusiv vor: Jemand von außen soll kommen, das Misstrauen ist riesig.

Der Rundfunk Berlin Brandenburg sollte an diesem Mittwoch einen neuen Intendanten bekommen. Das war der Plan des Rundfunkrats, die Findungskommission wollte die Kandidatensuche am Dienstag abschließen. Doch am frühen Abend stellt sich heraus: Es gibt keine Wahl. „Es wird morgen keine Rundfunkratssitzung geben und damit auch keine Wahl“, sagte der amtierende Rundfunkratsvorsitzende Dieter Pienkny  der Deutschen Presse-Agentur.

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