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Wikinger in der Popkultur : Mit Odin möchte man nicht feiern

  • -Aktualisiert am

Man sieht es gleich, da kommen die Wikinger. Zumindest die, welche sich die Gestalter von „Assassins’s Creed: Valhalla“ ausgedacht haben. Bild: Ubisoft

Der Wikingermythos wird in der Popkultur durch Serien und Videospiele lebendig – jüngstes Beispiel: „Assassin’s Creed: Valhalla“. Der Experte Rudolf Simek erklärt, warum Nordmänner mehr sind als trunkene Hornhelmträger mit Axt.

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          Auf den Bildschirmen klirren die Äxte und krähen die Raben. Drachenschiffe rauschen mit tätowierter Mannschaft von Skandinavien nach England, Blut und Met fließen in Strömen. Die Wikinger brandschatzen sich durch die Popkultur. Die letzte Staffel von „Vikings“ startet am 30. Dezember bei Amazon. Bei Netflix läuft die Serie ebenfalls, wie ihre Parodie „Norsemen“ und die Serie „The Last Kingdom“. „Assassin’s Creed: Valhalla“ ist der zwölfte Titel der Videospielreihe. Die Spieler haben dem Abenteuer den besten Verkaufsstart auf dem PC seit Bestehen der Firma beschert. Rudolf Simek ist Professor für Ältere Germanistik und Nordistik an der Universität Bonn und eine Koryphäe auf dem Gebiet der Wikingerforschung. Als „Professor Weissinger“ tritt er in der Fantasy-Trilogie „Mara und der Feuerbringer“ von Tommy Krappweis auf, gemeinsam mit dem Autor hat Simek das Vortragsprogramm „Fantasy und Wissenschaft“ entwickelt.

          Herr Simek, wir sprechen über Wikinger. Wen meint dieser Begriff eigentlich?

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