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Tatort-Sicherung : Schlafen Polizisten mit der Dienstwaffe unterm Kissen?

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Frage 3: Pauline hat sich von der Psychologin Dr. von Jagow begleiten lassen, die selbst Transgender ist, aber das Gutachten für eine Geschlechtsangleichung nicht bekommen hat. Was machen Menschen, wenn dieses Gutachten negativ ausfällt?

Benimmt sich sonderbar vor Köhler und Wilke: Dr. von Jagow (Birge Schade)

Antwort von Katharina Hören:

Nachdem man für sich selbst festgestellt hat, dass man transident beziehungsweise transgender ist, begibt man sich normalerweise in einen psychologisch begleiteten Alltagstest, der in der Regel 12 Monate dauert. Während oder am Ende des Alltagstests erteilt der behandelnde Psychologe/die behandelnde Psychologin die Freigabe zur gegengeschlechtlichen Hormontherapie. Mindestens ein psychologisches Gutachten muss vorliegen, das die geschlechtsangleichende OP befürwortet. Ohne dieses Gutachten wird man keine geschlechtsangleichende OP, zumindest in Deutschland, bekommen.

In der Regel beantragen Trans*-Personen, sofern sie es denn möchten, auch die Vornamens- und Personenstandsänderung. Dieser Prozess ist vom medizinischen Bereich losgelöst. Allerdings werden für diese Änderungen zwei vom Gericht bestellte psychologische Gutachten erstellt. Beide Gutachten müssen positiv sein, damit die Vornamens- und Personenstandsänderung durchgeführt wird. Diese Gutachten kann man anschließend auch für die Genehmigung der geschlechtsangleichenden OP durch den medizinischen Dienst der Krankenkassen benutzen.

Sie merken also wie wichtig die positiven Gutachten sind, um an das gewünschte Ziel zu kommen. Ohne ein solches Gutachten ist es unmöglich, in Deutschland eine geschlechtsangleichende OP durchführen zu lassen. Egal, ob Selbstzahler oder nicht. Wie es mit dunklen Kanälen oder illegal durchgeführte Operation aussieht, entzieht sich meiner Kenntnis.

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Frage 4: Angeblich hat Dr. von Jagows Sprechstundenhilfe „Amphetamine“ aus der Praxis mitgehen lassen. Haben Psychologen wirklich harte Drogen bei sich in der Praxis?

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Antwort von Fredi Lang (Referatsleiter Fach- und Bildungspolitik beim Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V.):

Nein, das ist Quatsch. Zum einen verschreiben weder Psychologinnen noch Psychotherapeutinnen Medikamente. Das dürfen sie rechtlich nicht. Zum anderen sind Amphetamine, im Sinne von harten Drogen, im Rahmen der Psychotherapie nicht verschreibungsfähig. Dazu kommt, dass mir auch keine Indikation und Wirksamkeitsbeleg im Bereich Psychotherapie bekannt ist. Mir fiele da zwar ADHS ein, bei dem Amphetaminderivate niedrig dosiert eingesetzt werden, das aber nicht in psychologischen oder psychotherapeutischen Praxen. Grundsätzlich gibt es aber Medikamente, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, die in manchen Arztpraxen vorrätig sind, Methadon zum Beispiel oder Opiate. Aber die müssen dann speziell gesichert sein, also zum Beispiel in einem Tresor lagern. Aber bei Psychologinnen und Psychotherapeutinnen werden Sie so etwas nicht finden.

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