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„Polizeiruf“ aus München : Das letzte Verhör

Im „Polizeiruf 110: Bis Mitternacht“ geht nur um eins: dass ein Mörder gesteht. Der Polizei bleiben zwei Stunden. Wofür nutzt sie die? Für einen Geschlechterkampf auf der Wache. Das wird spannend.

Stimmung im Wahlkampf : Umschwünge

Wer hat wie zur Stimmung im Wahlkampf beigetragen? Wie hat sich der schmutzige Wahlkampf im Netz ausgewirkt? Das Umfrageinstitut Forsa weiß mehr.

Grüne Geschlechterpolitik : Ich bin dann mal Frau

Bei den Grünen darf jeder eine Frau sein, der sich selbst so sieht. Über die Konsequenzen redet man lieber nicht. Ein Fallbeispiel.

Contra Trigger-Warnungen : Die Helikopter-Uni

An der Universität Bonn sollen Studenten vor potentiell unangenehmen Seminarinhalten gewarnt werden. Doch Verletzt- oder Beleidigtsein ist noch kein Grund für die Flucht vor der Wirklichkeit.

Pro Trigger-Warnungen : Traumata sind real

Die Universität Bonn weist ihre Lehrkräfte darauf hin, wie sie Studenten mit potentiell traumatisierendem Lehrstoff konfrontieren sollen. Das ist sinnvoll und schützt Studenten mit seelischen Leidensgeschichten.

Briten kehren zu Pfund zurück : 0,45359237

Immer schon haben sich die Briten gegen den Euro gewehrt. Doch gegen das europäische Dezimalsystem konnten auch sie sich nicht durchsetzen. Bis jetzt endlich der Brexit ihnen die Chance gibt, den Einschränkungen Brüssels zu entgehen.

Dmitry Glukhovsky geehrt : Im Land der Lügner

Der russische Schriftsteller Dmitry Glukhovsky wurde vom Magazin GQ zum Autor des Jahres gekürt. Er findet, dass der Titel eher George Orwell und Gianni Rodari gebührt: In ihren Büchern werde Russlands Gegenwart geschildert.

Aufruf zu Nemi El-Hassan : Das ist keine Cancel Culture

Mehr als vierhundert Unterstützer aus Medien und Kultur fordern den WDR auf, Nemi El-Hassan als Moderatorin für die Sendung „Quarks“ zu engagieren. Sie wittern „rechte Hetze“. Das ist zu einfach.

Corona-Herbst : Party trotz Corona?

Wer meint, ohne Impfung durch den Corona-Herbst zu kommen, versäumt nicht nur sein Leben, sondern gibt sich auch einer gefährlichen Täuschung hin.

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  • Von dort oben ist er heruntergestürzt: Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) am Fundort der Leiche. Der Rechtsmediziner (Günter Franzmeier, rechts) ist auch schon da.

    „Tatort“ aus Wien : Auf nichts ist Verlass

    Der „Tatort“ aus Wien gleicht einem Steinbruch: In „Verschwörung“ tragen Bibi Fellner und Moritz Eisner bei brütender Hitze eine Halde zusammenhangloser Motive ab.
  • „Tatort“ aus Hamburg : Hier fliegt alles in die Luft

    Im Hamburger „Tatort“ liegen die Nerven blank, vor allem bei Kommissarin Grosz. Sie ist jetzt Chefin. Im Fall eines russischen Clans sieht sie nicht gut aus. Das gilt ein wenig auch für den Film von Niki Stein.
  • „Tatort“ aus Ludwigshafen : Geht es noch langweiliger?

    Der „Tatort: Der böse König“ psychologisiert und stirbt in Schönheit. Ulrike Folkerts als Kommissarin Lena Odenthal glaubt man anzusehen das Ganze gehe sie ohnehin nichts mehr an.
  • Ohne Bibi Fellner allein auf weiter Flur: Moritz Eisner (Harald Krassnitzer).

    „Tatort“ aus Wien : Das bringt dich um den Schlaf

    Im Wiener „Tatort“ hat Harald Krassnitzer als Major Moritz Eisner seinen fünfzigsten Einsatz. Es ist einer der härtesten. Er zeigt auch, warum Adele Neuhauser und er unentbehrlich sind.
  • „Polizeiruf“ aus Rostock : Vom Opfer zur Täterin in einer Sekunde

    Der Rostocker „Polizeiruf“ handelt von Liebe und Leid und übt sich in Hyperrealismus. Eine Frau sieht in ihrem Leben keinen Sinn mehr. Erst denkt sie an Suizid, dann an Rache. Die Kommissare indes werden zum Liebespaar. Wie das wohl ausgeht.
  • „Tatort“ aus Zürich : Das ist kein Zuckerschlecken

    Beim Schweizer Schokoladen-„Tatort“ wirkt vor allem die Verpackung edel. Statt exquisiter Bitternote aber erwartet uns gestreckte Industrieware.
  • Letzter Blick: Maria Simon als Kommissarin Olga Lenski.

    „Polizeiruf 110: Monstermutter“ : Der letzte Fall für Maria Simon

    Mit dem „Polizeiruf 110: Monstermutter“ beendet Kommissarin Olga Lenski ihre Karriere. Maria Simon spielte die Ermittlerin als Einzelgängerin aus Überzeugung, professionell und emphatisch mit Opfern. Ihr Abgang ist dramatisch.
  • „Tatort“ aus Stuttgart : Leiche im Keller der Wohnoase

    Der Stuttgarter „Tatort“ taucht in die Welt schwäbischer Ökospießer ein. Voller Verständnis schaut der Regisseur und Autor Dietrich Brüggemann auf ein aktuelles Milieu.
  • Der „Tatort“ aus Weimar : Ein Raum für Tifftoff

    Witz und Liebe in Weimar – was könnte besser passen in der humanistischsten Reihe unter den „Tatorten“. Die neueste Folge der Reihe hegt den „feinen Geist“ des Humors.
  • „Tatort“ aus Frankfurt : Nirgendwo ermitteln mehr Kommissare

    Der „Tatort“ ist kürzlich fünfzig geworden. Besonders die Produktionen des Hessischen Rundfunks fallen auf. Woran liegt das? Von perfekten Fliegen, zweifachen Oscar-Preisträgern, Hirntumoren und einem Bordell in der Tiefgarage des HR.
  • Der „Tatort“ wird fünfzig : Teufelspakt im Fadenkreuz

    Fünfzig Jahre „Tatort“: Die Doppelfolge zum Jubiläum ist ein Gipfeltreffen zwischen Dortmund und München und maßlos überbesetzt, aber erzählerisch und ästhetisch stark. So darf es weitergehen. Bis 2070.
  • „Tatort“ aus Dresden : Das Geisterhaus

    Der „Tatort“ aus Dresden wechselt ins Horror- und Mystery-Fach. In einem unheimlichen Haus sieht ein junges Mädchen Verbrechen aus der Vergangenheit. Das hilft den Kommissaren auf die Sprünge: ein Krimi-Experiment mit Format.
  • „Tatort“ aus Münster : Muss er in die Hölle?

    Im Münster-„Tatort“ linst Gerichtsmediziner Boerne ins Jenseits. Als Geist schwebt er über den Köpfen der Kollegen, die um ihn erstaunlicherweise wirklich trauern. Kehrt er von den Toten zurück?
  • „Tatort“ aus Stuttgart : Diese deutsche Vollkaskomentalität

    Mit Sprengstoff und kurzer Zündschnur: Im Stuttgarter „Tatort“ liefern sich ein Unternehmer und sein ehemaliger Angestellter ein zahnloses Duell. Da können auch kernige Sprüche und expressives Mienenspiel nichts mehr retten.

Tatort

Allgemeine Infos über den Tatort


Der Tatort ist die erfolgreichste und am längsten laufende Krimireihe im deutschsprachigen Fernsehen. Sie wird von den Sendern ARD, ORF 2 und SRF 1 zur Hauptsendezeit am Sonntagabend ausgestrahlt.

Das Konzept
Die einzelnen Tatort-Folgen werden von den unterschiedlichen Sendeanstalten der ARD sowie vom ORF (Österreichischer Rundfunk) und vom SRF (Schweizer Radio und Fernsehen) produziert. Im Mittelpunkt steht dementsprechend jeweils ein regionales Ermittlerteam. Zu den beliebtesten Tatort-Ermittlern gehören die Teams Ballauf/Schenk aus Köln, Thiel/Börne aus Münster, Leitmayr/Batic aus München sowie die Kommissarin Lindholm aus Hannover. Einer der berühmtesten Tatort-Ermittler war der legendäre Horst Schimanski aus Duisburg, der zwischen 1981 und 1991 von Götz George gespielt wurde.

Folgen
Seit der Erstausstrahlung am 29. November 1970 wurden bisher über 1.000 Tatort-Folgen gesendet. Aktuell werden ca. 35 neue Folgen pro Jahr gedreht. Sowohl einzelne Folgen als auch die gesamte Krimireihe wurden mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem renommierten Adolf-Grimme-Preis.