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„Polizeiruf 110: Monstermutter“ : Der letzte Fall für Maria Simon

Mit dem „Polizeiruf 110: Monstermutter“ beendet Kommissarin Olga Lenski ihre Karriere. Maria Simon spielte die Ermittlerin als Einzelgängerin aus Überzeugung, professionell und emphatisch mit Opfern. Ihr Abgang ist dramatisch.

Gegen den Lockdown-Stress : Sei nicht die Axt im Walde

Wie baut man den Stress des Lockdowns ab? Raus ins Grüne selbstverständlich. Aber nicht nur, um ein paar Selfies zu machen, sondern um die Natur zu verstehen. Das wirkt heilsam.

Alexijewitsch und Herta Müller : Einfache Leute

Zwei Literaturnobelpreisträgerinnen sind sich einig im Gespräch beim Berliner Festival „Re:Writing the Future“: Die Leute auf der Straße, die Arbeiter, haben die besten Antworten auf die Fragen des Lebens.

Disney und die Warnhinweise : Sei kein Frosch und rede darüber

Nachdem Disney+ bestimmte Inhalte mit Warnhinweisen versehen hat, hieß es mancherorts: „Cancel Culture“. Doch hier wird nichts zensiert. Die Hinweise schützen jene, die oft genug als erste betroffen sind: Kinder.

Beatles als Studienfach : Yeah, Yeah, Yeah!

Man kann die Beatles nicht nur hören, an der Universität von Liverpool kann man sie jetzt sogar studieren. Was wohl die Stones dazu sagen?

CDU-Plan für ARD und ZDF : Ein Sender für alle

Die Mittelstandsunion will den öffentlich-rechtlichen Rundfunk schrumpfen. Es soll nur noch einen Sender geben. Hat der Plan Aussicht auf Erfolg? Daran darf man zweifeln.

Friedhof stürzt ins Meer : Totenunruhe an der ligurischen Küste

Es sind Bilder, auf die ganz Italien mit Bestürzung reagiert: Ein Friedhof an der ligurischen Küste stürzt ins Meer – ausgerechnet in der Zeit der Pandemie, in der es sowieso schon wenig Platz für die Toten gibt.

Neuer SR-Intendant Grasmück : Raus aus dem Politklüngel!

Martin Grasmück ist erst im siebten Wahlgang zum Intendanten des Saarländischen Rundfunks gewählt worden. Doch er erfährt breite Zustimmung. Als Chef des kleinen ARD-Senders darf er es sich aber nicht gemütlich machen.

Frühling im Winter : „Zu warm für die Jahreszeit“

Für die nächsten Wettergespräche: Der nächste Winter kommt bestimmt, möglicherweise noch in diesem. Vor fünfzehn Jahren war es in Süddeutschland sogar an Pfingsten noch kälter als an Weihnachten. Und – hat uns das geschadet?

Extremismus bei der Polizei : Der Nestbeschmutzer-Verdacht

Kann es Fehlerkultur bei der Polizei geben? Der Essener Polizeipräsident verbittet sich jede Kritik, erst recht, wenn sie von Kollegen kommt.

Missbrauchsvorwürfe : Frankreichs Enthüllungen

In Frankreich werden Vorwürfe wegen angeblichen sexuellen Missbrauchs gegen immer mehr Prominente laut. Der neueste Fall betrifft einen berühmten Fernsehmoderator.

„Tatort“ aus Stuttgart : Leiche im Keller der Wohnoase

Der Stuttgarter „Tatort“ taucht in die Welt schwäbischer Ökospießer ein. Voller Verständnis schaut der Regisseur und Autor Dietrich Brüggemann auf ein aktuelles Milieu.

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  • Der „Tatort“ aus Weimar : Ein Raum für Tifftoff

    Witz und Liebe in Weimar – was könnte besser passen in der humanistischsten Reihe unter den „Tatorten“. Die neueste Folge der Reihe hegt den „feinen Geist“ des Humors.
  • „Tatort“ aus Frankfurt : Nirgendwo ermitteln mehr Kommissare

    Der „Tatort“ ist kürzlich fünfzig geworden. Besonders die Produktionen des Hessischen Rundfunks fallen auf. Woran liegt das? Von perfekten Fliegen, zweifachen Oscar-Preisträgern, Hirntumoren und einem Bordell in der Tiefgarage des HR.
  • Der „Tatort“ wird fünfzig : Teufelspakt im Fadenkreuz

    Fünfzig Jahre „Tatort“: Die Doppelfolge zum Jubiläum ist ein Gipfeltreffen zwischen Dortmund und München und maßlos überbesetzt, aber erzählerisch und ästhetisch stark. So darf es weitergehen. Bis 2070.
  • „Tatort“ aus Dresden : Das Geisterhaus

    Der „Tatort“ aus Dresden wechselt ins Horror- und Mystery-Fach. In einem unheimlichen Haus sieht ein junges Mädchen Verbrechen aus der Vergangenheit. Das hilft den Kommissaren auf die Sprünge: ein Krimi-Experiment mit Format.
  • „Tatort“ aus Münster : Muss er in die Hölle?

    Im Münster-„Tatort“ linst Gerichtsmediziner Boerne ins Jenseits. Als Geist schwebt er über den Köpfen der Kollegen, die um ihn erstaunlicherweise wirklich trauern. Kehrt er von den Toten zurück?
  • „Tatort“ aus Stuttgart : Diese deutsche Vollkaskomentalität

    Mit Sprengstoff und kurzer Zündschnur: Im Stuttgarter „Tatort“ liefern sich ein Unternehmer und sein ehemaliger Angestellter ein zahnloses Duell. Da können auch kernige Sprüche und expressives Mienenspiel nichts mehr retten.
  • „Tatort“ aus Wien : Bei Mord helfen keine Globuli

    Das Wiener „Tatort“-Duo tritt gegen kriminelle Wunderheiler und eine Guerrillera an. Die Lösung des Falls verabreichen sie uns in homöopathischen Dosen.
  • Der „Tatort“ aus Zürich : Mag es doch so weiterbrennen

    Wachablösung ohne Alphorn: Der Schweizer „Tatort: Züri brännt“ entzündet sich zumindest stilistisch an neuen Lebensfunken. Er wirkt energetischer, weiblicher, schneller und politischer.
  • Schwarzwald-„Tatort“ : Was die DNA verrät

    Ein „Tatort“ ohne Mord, dafür mit dem FC Bayern: Eine Frau wird Opfer einer Vergewaltigung. Den Kommissaren stellen sich Fragen von Racial Profiling und Datenschutz. Am Ende bleibt man ratlos zurück. Wie kann das sein?
  • „Tatort“ aus Wien : Muskeln zeigen

    Der Wiener „Tatort“ geht unter die Pumper: Der als Suizid inszenierte Mord an einem Bodybuilder führt die Kommissare Eisner und Fellner ins Muckibudenmilieu. Stand die Tat im Zusammenhang mit dem Pillengeschäft?
  • „Tatort“ aus München : Lauter einsame Figuren

    Bühne frei für die Kamera: Im Münchner „Tatort“ wird ein Junge tot aufgefunden. Die Mordermittlung bleibt aber nebensächlich. Entscheidend ist die Dramaturgie der Bilder.
  • „Tatort“ aus Köln : Ist Unrecht nur verrücktes Recht?

    Im sehenswerten Kölner „Tatort“ ermittelt Kommissar Ballauf in der geschlossenen Psychiatrie. Regisseurin Isa Prahl setzt das schnörkellos und präzise in Szene.
  • „Borowski“-Tatort : Vom Fallen und vom Fliegen

    Vor den Augen der Kommissare Borowski und Sahin geschieht an der Polizeiakademie ein Mord. Was ist mit der Täterin los? Und was mit den anderen? In diesem „Tatort“ spielen junge Talente groß auf.
  • „Polizeiruf“ aus Brandenburg : Jungfrau mit Kind?

    Im „Polizeiruf: Heilig sollt ihr sein!“ wird im Namen Gottes operiert: Eine junge Polin soll ihr Kind verlieren, ein Mann will es retten. Glaubensfragen berührt das jedoch nur oberflächlich.

Tatort

Allgemeine Infos über den Tatort


Der Tatort ist die erfolgreichste und am längsten laufende Krimireihe im deutschsprachigen Fernsehen. Sie wird von den Sendern ARD, ORF 2 und SRF 1 zur Hauptsendezeit am Sonntagabend ausgestrahlt.

Das Konzept
Die einzelnen Tatort-Folgen werden von den unterschiedlichen Sendeanstalten der ARD sowie vom ORF (Österreichischer Rundfunk) und vom SRF (Schweizer Radio und Fernsehen) produziert. Im Mittelpunkt steht dementsprechend jeweils ein regionales Ermittlerteam. Zu den beliebtesten Tatort-Ermittlern gehören die Teams Ballauf/Schenk aus Köln, Thiel/Börne aus Münster, Leitmayr/Batic aus München sowie die Kommissarin Lindholm aus Hannover. Einer der berühmtesten Tatort-Ermittler war der legendäre Horst Schimanski aus Duisburg, der zwischen 1981 und 1991 von Götz George gespielt wurde.

Folgen
Seit der Erstausstrahlung am 29. November 1970 wurden bisher über 1.000 Tatort-Folgen gesendet. Aktuell werden ca. 35 neue Folgen pro Jahr gedreht. Sowohl einzelne Folgen als auch die gesamte Krimireihe wurden mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem renommierten Adolf-Grimme-Preis.