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„Tatort“ aus Hamburg : Welche Identität ist denn echt?

Der Hamburger „Tatort: Schattenleben“ nimmt sich den realen Fall zweier verdeckter Ermittlerinnen zum Vorbild, die das Linkenzentrum „Rote Flora“ infiltrierten. Das eigentliche Thema des Films aber ist seine Entstehung.

„Tatort“ aus Dresden : Glück ist besiegtes Unglück

Kein Happy Place: Im „Tatort: Das kalte Haus“ wird eine in eisiger Beziehungskälte erstarrte Villa inspiziert – ein Kammerspiel mit pädagogischer Intention.

Benin-Bronzen an Nigeria : Jetzt sind die Museen am Zug

Nigeria wird Eigentümer der Benin-Bronzen. Ein Teil von ihnen bleibt als Leihgabe in Deutschland. Aber den ethnologischen Museen fehlt ein Konzept, wie sie sie ausstellen wollen.

Mercedes : Wer A absagt

Prima Klima? Von wegen. Mercedes schafft die A- und die B-Klasse ab und setzt noch mehr auf SUVs.

Moskaus Propagandasender : Putins Kriegshetze wird gedrosselt

Die heimischen russischen Propagandasender, die es per Satellit und Internet-TV auch bei uns zu sehen gab, hat die EU jetzt auch verboten. Doch es gibt Schlupflöcher, wie der Fall Eutelsat zeigt.

Eremitage-Direktor für Krieg : Ich bin ein Militarist

Der Direktor der Petersburger Eremitage, Michail Piotrowski, erklärt sich mit dem Angriffskrieg seines Landes solidarisch. Europa wirft er vor, russische Klassiker zu „canceln“. Die Cancel Culture in Russland ignoriert er.

Museumsverband und Documenta : Kasseler Folgeschäden

Auch unscharfes Denken gefährdet die Kunstfreiheit: Die Präsidentin der deutschen Abteilung des International Council of Museums hat zum Documenta-Skandal eine schlecht redigierte Stellungnahme publiziert.

Dmitri Muratow : Friedensheld

Dmitri Muratow hat seine Friedensnobelpreismedaille versteigert. 103,5 Millionen Dollar kamen dabei heraus, für durch den Krieg in Not geraten Kinder in der Ukraine. Wir hätten einen Vorschlag für den nächsten Friedensnobelpreis.

Desaster in Kassel : Ist die Documenta noch zu retten?

Nach dem Documenta-Desaster: Sogar der Bundeskanzler fordert Konsequenzen, aber die Verantwortlichen klammern sich an ihre Posten. Jetzt soll die Ausstellung nach antisemitischen Werken durchsucht werden. Reicht das?

Neuregelung bei Sterbehilfe : Pardon, ich bin so frei!

Wie lassen sich beim assistierten Suizid jene ermitteln, die zum Sterben die Richtigen sind? Der Bundestag beriet in erster Lesung.

Sender Euronews : PR-Kanal für die Scheichs?

Den Sender Euronews haben Finanzinvestoren mit Verbindungen zu Victor Orbán gekauft. Jetzt macht der Kanal Werbung für Saudi-Arabien. Das ist kein gutes Omen.

Ingeborg-Bachmann-Preis : Wieder Wurst

Nabelschau am Wörthersee: Anna Baar hat den Wettbewerb um den Bachmannpreis mit einer Rede eröffnet, die Phrasen bemühte, um gegen Phrasen zu wettern.

Meret Beckers letzter „Tatort“ : Liebe, was ist das?

Im „Tatort“ aus Berlin hat Meret Becker als Kommissarin Nina Rubin ihren letzten Auftritt. Ihr Abgang ist dramatisch. Und wir sehen einen der besten „Tatorte“ seit langer Zeit.

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  • Sieben Jahre lang gaben sie das nicht immer harmonische Ermittler-Duo im Berliner „Tatort“: Meret Becker und Mark Waschke

    Schluss mit Nina Rubin : Letzter „Tatort“ mit Meret Becker

    Nach sieben Jahren und fünfzehn Episoden ist Schluss: Am 22. Mai ist Meret Becker ein letztes Mal als Kriminalhauptkommissarin Nina Rubin im Berliner „Tatort“ zu sehen. Der erste Auftritt ihrer Nachfolgerin ist schon gedreht.
  • „Tatort“ aus Wien : Was für ein Mörder

    Ein scheinbar glasklarer Fall für Bibi Fellner und Harald Eisner: Doch dann wird es kompliziert in dem blutigen Familiendrama. Zum Glück hilft Inkasso-Heinzi weiter.
  • „Tatort“ aus Hannover : Dem Gewaltherrscher ein Ende bereiten

    Der „Tatort: Tyrannenmord“ ist unter dem Vorzeichen des Angriffskriegs, den Wladimir Putin in der Ukraine führt, gespenstisch aktuell. Hier will sich die Bundesregierung mit einem Despoten aus Südamerika arrangieren. Doch das funktioniert nicht.
  • „Tatort“ aus Freiburg : Die Schulhofprinzessin

    Im Freiburger „Tatort: Saras Geständnis“ kehrt eine Frau aus dem Gefängnis zurück. Kaum ist sie draußen, stirbt ein Polizist. Und sie wird abermals verdächtigt.
  • Kriminalhauptkommissar Adam Raczek (Lucas Gregorowicz, links) befragt Ulf Grutzke (Lars Rudolph), den Vater des Opfers, zu seinem letzten Treffen mit seinem Sohn.

    „Polizeiruf“ aus Brandenburg : Genderclash im Sonntagskrimi

    Männersache? Genderwahn? Der „Polizeiruf 110“ aus Frankfurt an der Oder stellt Kommissar Adam Raczek einen neuen Kollegen an die Seite. Der fordert sein Selbstverständnis in jeder Hinsicht heraus.
  • „Tatort“ aus Saarbrücken : Die zwei Freunde und der giftige Frosch

    Ein kluges Kind, das seinen Vater kennt: Im dritten Saarland-„Tatort“ mit Hölzer und Schürk steht einer der Kommissare unter Mordverdacht. Das Duo gewinnt dabei an Kontur – nur genuschelt wird zu viel.
  • „Tatort“ aus Münster : Der Kater seines Lebens

    Frank und high: Der „Tatort“ aus Münster erfreut wieder einmal mit einem teuflisch vertrackten Drehbuch. Und macht seine Helden endlich zu Duzbrüdern.
  • Der „Tatort“ aus Stuttgart : Gibt es da Kameras?

    Kann das deutsche Fernsehen einen Krimi nach dem Vorbild des Thrillers „Basic Instinct“ glaubhaft nach Schwaben verlegen? Ja, der Stuttgarter „Tatort“ hat den „Videobeweis“.
  • „Tatort“ aus München : Beten und Schweigen

    Ein frommer Mord? Im bildstarken „Tatort: Wunder gibt es immer wieder“ ermitteln Batic und Leitmayr hinter Klostermauern in aller Bedächtigkeit.
  • „Tatort“ aus Bremen : Ganz schön viel los hier

    Ein toter Arzt auf dem Hafengelände, viele Verstrickungen und Ermittler auf der Suche nach ihrem Gespür: Der zweite Bremer „Tatort“ mit Neubesetzung ist schwer beladen und endet enttäuschend.
  • „Tatort“ aus Dortmund : Liebe ohne Maskenpflicht

    Der „Tatort“ aus Dortmund krabbelt auf die dunkle Seite von Beziehungen. Das ist ein sehr kunstfertiger Film, der mit dem Blick des Zuschauers spielt. Aber wo bleibt das Kapputnik-Image von Kommissar Faber, das wir so lieben?
  • „Tatort“ mit Ulrich Tukur : Prinzip heiße Luft

    Der „Tatort“ mit Ulrich Tukur macht auf „Frankfurter Schule“ und ergeht sich in pseudo-philosophischem Palaver. Ein Murot-Fall mit Schwächeanfall, Dämmerzustand garantiert.
  • „Tatort“ aus Berlin : Karaoke und Katharsis

    Viel Sex, kaum Liebe – und Kommissare, die neben sich stehen: Der „Tatort“ aus Berlin präsentiert sich als traurige Parade erloschener Menschen.
  • Mainzer „Tatort“ mit Makatsch : Kriminelle Scharfsicht

    Die Mainzer haben lange auf die Rückkehr des „Tatorts“ gewartet. Mit „Blind Date“, in dem Heike Makatsch auf ein hervorragendes Ensembles trifft, sind sie gut bedient.
  • „Tatort“ aus Dresden : Ich sehe dich, aber du siehst mich nicht

    Im Dresdner „Tatort“ wird eine junge Frau Opfer eines scheinbar unsichtbaren Täters. Er treibt sie mit allen Mitteln des Psychoterrors in die Enge. Kommissarin Gorniak hat er auch auf der Liste.

Tatort

Allgemeine Infos über den Tatort


Der Tatort ist die erfolgreichste und am längsten laufende Krimireihe im deutschsprachigen Fernsehen. Sie wird von den Sendern ARD, ORF 2 und SRF 1 zur Hauptsendezeit am Sonntagabend ausgestrahlt.

Das Konzept
Die einzelnen Tatort-Folgen werden von den unterschiedlichen Sendeanstalten der ARD sowie vom ORF (Österreichischer Rundfunk) und vom SRF (Schweizer Radio und Fernsehen) produziert. Im Mittelpunkt steht dementsprechend jeweils ein regionales Ermittlerteam. Zu den beliebtesten Tatort-Ermittlern gehören die Teams Ballauf/Schenk aus Köln, Thiel/Börne aus Münster, Leitmayr/Batic aus München sowie die Kommissarin Lindholm aus Hannover. Einer der berühmtesten Tatort-Ermittler war der legendäre Horst Schimanski aus Duisburg, der zwischen 1981 und 1991 von Götz George gespielt wurde.

Folgen
Seit der Erstausstrahlung am 29. November 1970 wurden bisher über 1.000 Tatort-Folgen gesendet. Aktuell werden ca. 35 neue Folgen pro Jahr gedreht. Sowohl einzelne Folgen als auch die gesamte Krimireihe wurden mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem renommierten Adolf-Grimme-Preis.