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Borowski-„Tatort“ im Ersten : Das zweite Ich

Kommissar Borowski trifft im „Tatort“ auf seinen schlimmsten Widersacher. Nun schon zum dritten Mal. Der Frauenmörder Korthals dringt in sein Privatleben ein. Wir sehen Axel Milberg und Lars Eidinger in Bestform.

Künstliche Intelligenz : Roboter hinter Gittern

In Ägypten wurde die malende Androidin Ai-Da von den Sicherheitsbehörden tagelang „festgenommen“. Das Engagement der britischen Botschaft für ihre Freilassung sollte beispielhaft sein.

Frankfurter Buchmesse : Auch symbolisches Kapital zählt

Wie kann sich die Buchmesse rechnen, wenn nur eine großzügige Zählweise eine niederschmetternde Bilanz verhindert? Was bleiben wird, ist die ersichtliche Freude der Leser und Autoren.

„Rechte“ Verlage : In der Verdachtsfalle

Jahr um Jahr wird von der Frankfurter Buchmessse gefordert, sogenannte rechte Verlage auszuschließen. Können Erkenntnisse des Verfassungsschutzes die Auseinandersetzung mit unliebsamen politischen Ideen ersetzen?

Wird Facebook umbenannt? : A und O

Unter politischem Druck und von einer neuen Silicon-Valley-Vision beflügelt, könnte der Facebook-Konzern seinen Namen ändern wollen. Eine Einordnung und ein Vorschlag.

Modellprojekt für Muezzine : Köln ruft Allah

Die Ankündigung der Stadt Köln, Muezzinrufe künftig zu erlauben, schreibt das Missverständnis fort, diese hörbaren Einladungen zum Gottesdienst seien verboten.

Baskischer Terrorismus : Worte über Taten

Halbe Entschuldigungen, halbe Empathie: Zehn Jahre nach dem Ende der ETA kommt es den Opfern auf den Wortlaut an. Für den Terror wird fast um Entschuldigung gebeten, aber eben nur fast.

Englische Innenarchitektur : Tapetenwechsel

Wann und wo auch immer englisches Fernsehen zurück ins viktorianische Zeitalter schaut - an den Wänden klebt immer die gleiche Tapete. Dahinter steckt ein Missverständnis. Wir klären es auf.

Terrasse des Humboldt-Forums : Die da oben, dem Himmel so nah

Es gibt einen Ort, an dem man vergessen kann, dass Berlin wieder ein Schloss hat: die Terrasse des Humboldt-Forums. Ihr Charme lässt Preußen-Idealisierung und architektonische Konzeptlosigkeit in weite Ferne rücken.

„Polizeiruf“ aus München : Das letzte Verhör

Im „Polizeiruf 110: Bis Mitternacht“ geht nur um eins: dass ein Mörder gesteht. Der Polizei bleiben zwei Stunden. Wofür nutzt sie die? Für einen Geschlechterkampf auf der Wache. Das wird spannend.

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  • „Polizeiruf 110“ aus München : Mit kriminologischer Quantenmechanik

    Im „Polizeiruf 110“ löst Bessie Eyckhoff das unphysikalische Paradox um „Frau Schrödingers Katze“ auf. Dabei geht es um sehr viel mehr als ein verschwundenes Haustier. Ein wenig verworren ist dieser Fall schon.
  • Von dort oben ist er heruntergestürzt: Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) am Fundort der Leiche. Der Rechtsmediziner (Günter Franzmeier, rechts) ist auch schon da.

    „Tatort“ aus Wien : Auf nichts ist Verlass

    Der „Tatort“ aus Wien gleicht einem Steinbruch: In „Verschwörung“ tragen Bibi Fellner und Moritz Eisner bei brütender Hitze eine Halde zusammenhangloser Motive ab.
  • „Tatort“ aus Hamburg : Hier fliegt alles in die Luft

    Im Hamburger „Tatort“ liegen die Nerven blank, vor allem bei Kommissarin Grosz. Sie ist jetzt Chefin. Im Fall eines russischen Clans sieht sie nicht gut aus. Das gilt ein wenig auch für den Film von Niki Stein.
  • „Tatort“ aus Ludwigshafen : Geht es noch langweiliger?

    Der „Tatort: Der böse König“ psychologisiert und stirbt in Schönheit. Ulrike Folkerts als Kommissarin Lena Odenthal glaubt man anzusehen das Ganze gehe sie ohnehin nichts mehr an.
  • Ohne Bibi Fellner allein auf weiter Flur: Moritz Eisner (Harald Krassnitzer).

    „Tatort“ aus Wien : Das bringt dich um den Schlaf

    Im Wiener „Tatort“ hat Harald Krassnitzer als Major Moritz Eisner seinen fünfzigsten Einsatz. Es ist einer der härtesten. Er zeigt auch, warum Adele Neuhauser und er unentbehrlich sind.
  • „Polizeiruf“ aus Rostock : Vom Opfer zur Täterin in einer Sekunde

    Der Rostocker „Polizeiruf“ handelt von Liebe und Leid und übt sich in Hyperrealismus. Eine Frau sieht in ihrem Leben keinen Sinn mehr. Erst denkt sie an Suizid, dann an Rache. Die Kommissare indes werden zum Liebespaar. Wie das wohl ausgeht.
  • „Tatort“ aus Zürich : Das ist kein Zuckerschlecken

    Beim Schweizer Schokoladen-„Tatort“ wirkt vor allem die Verpackung edel. Statt exquisiter Bitternote aber erwartet uns gestreckte Industrieware.
  • Letzter Blick: Maria Simon als Kommissarin Olga Lenski.

    „Polizeiruf 110: Monstermutter“ : Der letzte Fall für Maria Simon

    Mit dem „Polizeiruf 110: Monstermutter“ beendet Kommissarin Olga Lenski ihre Karriere. Maria Simon spielte die Ermittlerin als Einzelgängerin aus Überzeugung, professionell und emphatisch mit Opfern. Ihr Abgang ist dramatisch.
  • „Tatort“ aus Stuttgart : Leiche im Keller der Wohnoase

    Der Stuttgarter „Tatort“ taucht in die Welt schwäbischer Ökospießer ein. Voller Verständnis schaut der Regisseur und Autor Dietrich Brüggemann auf ein aktuelles Milieu.
  • Der „Tatort“ aus Weimar : Ein Raum für Tifftoff

    Witz und Liebe in Weimar – was könnte besser passen in der humanistischsten Reihe unter den „Tatorten“. Die neueste Folge der Reihe hegt den „feinen Geist“ des Humors.
  • „Tatort“ aus Frankfurt : Nirgendwo ermitteln mehr Kommissare

    Der „Tatort“ ist kürzlich fünfzig geworden. Besonders die Produktionen des Hessischen Rundfunks fallen auf. Woran liegt das? Von perfekten Fliegen, zweifachen Oscar-Preisträgern, Hirntumoren und einem Bordell in der Tiefgarage des HR.
  • Der „Tatort“ wird fünfzig : Teufelspakt im Fadenkreuz

    Fünfzig Jahre „Tatort“: Die Doppelfolge zum Jubiläum ist ein Gipfeltreffen zwischen Dortmund und München und maßlos überbesetzt, aber erzählerisch und ästhetisch stark. So darf es weitergehen. Bis 2070.

Tatort

Allgemeine Infos über den Tatort


Der Tatort ist die erfolgreichste und am längsten laufende Krimireihe im deutschsprachigen Fernsehen. Sie wird von den Sendern ARD, ORF 2 und SRF 1 zur Hauptsendezeit am Sonntagabend ausgestrahlt.

Das Konzept
Die einzelnen Tatort-Folgen werden von den unterschiedlichen Sendeanstalten der ARD sowie vom ORF (Österreichischer Rundfunk) und vom SRF (Schweizer Radio und Fernsehen) produziert. Im Mittelpunkt steht dementsprechend jeweils ein regionales Ermittlerteam. Zu den beliebtesten Tatort-Ermittlern gehören die Teams Ballauf/Schenk aus Köln, Thiel/Börne aus Münster, Leitmayr/Batic aus München sowie die Kommissarin Lindholm aus Hannover. Einer der berühmtesten Tatort-Ermittler war der legendäre Horst Schimanski aus Duisburg, der zwischen 1981 und 1991 von Götz George gespielt wurde.

Folgen
Seit der Erstausstrahlung am 29. November 1970 wurden bisher über 1.000 Tatort-Folgen gesendet. Aktuell werden ca. 35 neue Folgen pro Jahr gedreht. Sowohl einzelne Folgen als auch die gesamte Krimireihe wurden mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem renommierten Adolf-Grimme-Preis.