https://www.faz.net/-i10

„Tatort“ aus Dresden : Das Geisterhaus

Der „Tatort“ aus Dresden wechselt ins Horror- und Mystery-Fach. In einem unheimlichen Haus sieht ein junges Mädchen Verbrechen aus der Vergangenheit. Das hilft den Kommissaren auf die Sprünge: ein Krimi-Experiment mit Format.

„Tatort“ aus Münster : Muss er in die Hölle?

Im Münster-„Tatort“ linst Gerichtsmediziner Boerne ins Jenseits. Als Geist schwebt er über den Köpfen der Kollegen, die um ihn erstaunlicherweise wirklich trauern. Kehrt er von den Toten zurück?

Neozoen aus dem „Dschungelcamp“ : Sie sind keine Stars und kommen da raus

Wohin verschwindet eigentlich das ganze Getier bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“? Womöglich entgegen allen Naturschutzbestimmungen in die walisische Wildnis? Das zumindest untersucht gerade die britische Polizei.

Der Fetisch von Weihnachten : O du Verlogene

Corona lässt uns Weihnachten zum Fest der Harmonie verklären. Als lebten hierzulande nur glückliche Familien, die es gar nicht erwarten können, gemeinsam unter dem Baum zu sitzen. Was für ein Irrtum.

Streit um Louise Glücks Verlag : Jetzt wird Kasse gemacht

Sieben Titel der Nobelpreisträgerin Louise Glück hat der spanische Verlag Pre-Textos im Programm. Seine Leistung ist in Zahlen gar nicht zu erfassen. Nun hat der Agent Andrew Wylie gekündigt.

Störer im Reichstag : Journalismus ist etwas anderes

Die AfD hat Störer in den Reichstag gelotst, die Abgeordnete bedrängt haben. Die Aktionen wurden von den Eingeschleusten noch verfilmt. Wie soll man sie nennen?

Kölner Gutachtenzirkus : Können diese Augen lügen?

Statt im Missbrauchsskandal die Karten offenzulegen, blockiert sich das Kölner Erzbistum mit einer uneinholbaren Fiktion von Gerichtsfestigkeit.

Verleihung des Booker-Preises : Eine Zukunft als Klassiker

Schwere Geschütze über Zoom: Douglas Stuart wird für sein Romandebüt mit dem Booker-Literaturpreis ausgezeichnet. Als Gastredner treten Barack Obama, die Herzogin von Cambridge und Margaret Atwood auf.

Singen im Augsburger Dom : Kultur betet

Konzerte sind verboten, aber Gottesdienste erlaubt. Statt zu jammern, lässt der Bariton Thomas E. Bauer im Dom zu Augsburg einfach einen Tag lang Messen singen: „Palestrina - A Global Prayer for the People“. Der Bischof und der Domkapellmeister sind die Verbündeten der Sänger.

Youtubes Nutzungsbestimmungen : Missachtung

Vor zwei Jahren hatte Youtube geklagt, es könne „zu riskant“ werden, weiter „Inhalte von kleinen Videomachern zu präsentieren“. Jetzt öffnet es die Clips der Kleinsten für Werbung – ohne diese zu beteiligen.

Macron und der Islam : Die Kapitulation vor der „Cancel Culture“

Der transatlantische Graben wird tiefer: Emmanuel Macron debattiert mit amerikanischen Medien über das Verständnis von Meinungsfreiheit, Staat und Religion – und rechtfertigt seine Position.

„Tatort“ aus Stuttgart : Diese deutsche Vollkaskomentalität

Mit Sprengstoff und kurzer Zündschnur: Im Stuttgarter „Tatort“ liefern sich ein Unternehmer und sein ehemaliger Angestellter ein zahnloses Duell. Da können auch kernige Sprüche und expressives Mienenspiel nichts mehr retten.

„Tatort“ aus Wien : Bei Mord helfen keine Globuli

Das Wiener „Tatort“-Duo tritt gegen kriminelle Wunderheiler und eine Guerrillera an. Die Lösung des Falls verabreichen sie uns in homöopathischen Dosen.

Seite 1/16

  • Der „Tatort“ aus Zürich : Mag es doch so weiterbrennen

    Wachablösung ohne Alphorn: Der Schweizer „Tatort: Züri brännt“ entzündet sich zumindest stilistisch an neuen Lebensfunken. Er wirkt energetischer, weiblicher, schneller und politischer.
  • Schwarzwald-„Tatort“ : Was die DNA verrät

    Ein „Tatort“ ohne Mord, dafür mit dem FC Bayern: Eine Frau wird Opfer einer Vergewaltigung. Den Kommissaren stellen sich Fragen von Racial Profiling und Datenschutz. Am Ende bleibt man ratlos zurück. Wie kann das sein?
  • „Tatort“ aus Wien : Muskeln zeigen

    Der Wiener „Tatort“ geht unter die Pumper: Der als Suizid inszenierte Mord an einem Bodybuilder führt die Kommissare Eisner und Fellner ins Muckibudenmilieu. Stand die Tat im Zusammenhang mit dem Pillengeschäft?
  • „Tatort“ aus München : Lauter einsame Figuren

    Bühne frei für die Kamera: Im Münchner „Tatort“ wird ein Junge tot aufgefunden. Die Mordermittlung bleibt aber nebensächlich. Entscheidend ist die Dramaturgie der Bilder.
  • „Tatort“ aus Köln : Ist Unrecht nur verrücktes Recht?

    Im sehenswerten Kölner „Tatort“ ermittelt Kommissar Ballauf in der geschlossenen Psychiatrie. Regisseurin Isa Prahl setzt das schnörkellos und präzise in Szene.
  • „Borowski“-Tatort : Vom Fallen und vom Fliegen

    Vor den Augen der Kommissare Borowski und Sahin geschieht an der Polizeiakademie ein Mord. Was ist mit der Täterin los? Und was mit den anderen? In diesem „Tatort“ spielen junge Talente groß auf.
  • „Polizeiruf“ aus Brandenburg : Jungfrau mit Kind?

    Im „Polizeiruf: Heilig sollt ihr sein!“ wird im Namen Gottes operiert: Eine junge Polin soll ihr Kind verlieren, ein Mann will es retten. Glaubensfragen berührt das jedoch nur oberflächlich.
  • „Tatort: National feminin“ : Die Guten siegen immer

    Eine tote Video-Bloggerin und jede Menge ideologischer Sprengstoff: In der „Tatort“-Folge „National feminin“ ermitteln Charlotte Lindholm und Anaïs Schmitz im Milieu der neuen Rechten. Das wirft auch persönliche Fragen auf.
  • „Tatort“ aus Frankfurt : Manche Fälle vergisst man nie

    Das Gewissen, die Skeptikerin, die Büßerin: Im „Tatort: Die Guten und die Bösen“ sehen wir Hannelore Elsner in einer ihrer letzten großen Rollen. Sie spielt eine Kommissarin, die nicht aufhört, nach Gerechtigkeit zu suchen.
  • „Tatort“ aus Dresden : Am Ende landen sie im Graben

    Überhitztes Kammerspiel: Im Dresdner „Tatort“ wird eine Geiselnahme zur Geduldsprobe für die Polizei. Und alles nur, weil ein Familienvater das Vertrauen in den Rechtsstaat verloren hat.
  • „Tatort“ aus Köln : Als Kriminalfilm eine Zumutung

    Kölns „Tatort“ kommt aufs Sozialgesetzbuch: In der Episode „Niemals ohne mich“ geht es um zerrüttete Familien, Unterhaltszahlungen und Hartz IV. Mit einem Krimi hat der Film nichts zu tun. Die Kommissare sind unterfordert.
  • „Polizeiruf“ aus Magdeburg : Wer bleibt auf der Strecke?

    Der „Polizeiruf“ aus Magdeburg handelt von einer Wette, die tödlich endet. Kommissarin Doreen Brasch, neben der schon zwei Kollegen gescheitert sind, geht ins Rennen mit dem Landeskriminalamt. Es geht um Sieg oder Platz.
  • Hamburger „Tatort“ : Woher soll die „große Freiheit“ kommen?

    Längst hat der feierwütige Mob aus Jungeselinnenabschieden und Touristen die Hamburger „Große Freiheit“ übernommen. Der „Tatort: Die goldene Zeit“ trauert einem Kiez nach, den es nurmehr in Liedern gibt.
  • „Tatort“ aus München : Die sind hier alle voll am Paniken

    Hochspannung bis zur letzten Minute: Im „Tatort“ aus München werden die Kommissare Leitmayr und Batic zu einem Amoklauf gerufen und müssen bei „unklarer Lage“ ermitteln.

Tatort

Allgemeine Infos über den Tatort


Der Tatort ist die erfolgreichste und am längsten laufende Krimireihe im deutschsprachigen Fernsehen. Sie wird von den Sendern ARD, ORF 2 und SRF 1 zur Hauptsendezeit am Sonntagabend ausgestrahlt.

Das Konzept
Die einzelnen Tatort-Folgen werden von den unterschiedlichen Sendeanstalten der ARD sowie vom ORF (Österreichischer Rundfunk) und vom SRF (Schweizer Radio und Fernsehen) produziert. Im Mittelpunkt steht dementsprechend jeweils ein regionales Ermittlerteam. Zu den beliebtesten Tatort-Ermittlern gehören die Teams Ballauf/Schenk aus Köln, Thiel/Börne aus Münster, Leitmayr/Batic aus München sowie die Kommissarin Lindholm aus Hannover. Einer der berühmtesten Tatort-Ermittler war der legendäre Horst Schimanski aus Duisburg, der zwischen 1981 und 1991 von Götz George gespielt wurde.

Folgen
Seit der Erstausstrahlung am 29. November 1970 wurden bisher über 1.000 Tatort-Folgen gesendet. Aktuell werden ca. 35 neue Folgen pro Jahr gedreht. Sowohl einzelne Folgen als auch die gesamte Krimireihe wurden mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem renommierten Adolf-Grimme-Preis.