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Der „Tatort“ aus Zürich : Mag es doch so weiterbrennen

Wachablösung ohne Alphorn: Der Schweizer „Tatort: Züri brännt“ entzündet sich zumindest stilistisch an neuen Lebensfunken. Er wirkt energetischer, weiblicher, schneller und politischer.

Schwarzwald-„Tatort“ : Was die DNA verrät

Ein „Tatort“ ohne Mord, dafür mit dem FC Bayern: Eine Frau wird Opfer einer Vergewaltigung. Den Kommissaren stellen sich Fragen von Racial Profiling und Datenschutz. Am Ende bleibt man ratlos zurück. Wie kann das sein?

Drittsendezeiten bei Sat.1 : Isch over?

Jahrelang kämpfte der Privatsender Sat.1 dagegen, gesetzlich vorgeschriebene „Drittsendezeiten“ ins Programm zu nehmen. Nun scheint die medienpolitische Farce endgültig vorbei zu sein. Oder ist sie es doch nicht?

Aktionskunstraub in Oberhausen : Capri-Sonde

„Bad Beuys go Africa“: Nachdem das Künstlerkollektiv „Frankfurter Hauptschule“ eine Skulptur von Joseph Beuys aus einer Ausstellung in Oberhausen entwendet hat, fragt man sich, ob die deutsche Aktionskunst noch an ihrem Platz ist.

Friedenstreffen, interreligiös : Im Rettungsboot

Von der Seelen- zur Planetenrettung: Beim interreligiösen Friedenstreffen in Rom verflüchtigte sich das christliche Heilsmonopol ins Politische.

SZ und Igor Levit : Der Druck der Masse

Erst veröffentlicht die „Süddeutsche Zeitung“ eine Polemik gegen den Pianisten Igor Levit, dann entschuldigt sie sich dafür. Was geht da eigentlich vor?

Russische Schadsoftware : Und noch ein Virus

Der Jahresbericht des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik bilanziert mehr als 117 Millionen Versionen von Schadprogrammen innerhalb eines Jahres. Wenn nur deren Abwehr genauso umtriebig wäre.

Gender-Debatte : Die Expertinnen

Eine Prado-Ausstellung über Frauenbilder in der Kunst des 19. Jahrhunderts ist in die Kritik geraten: Männliche Selbstgeißelung kann gönnerhaft sein.

S. Fischer und Monika Maron : Mainstream ohne Ufer

Der Verlag S. Fischer trennt sich von seiner Autorin Monika Maron und will uns weismachen, gegen ihre Bücher und Ansichten habe er gar nichts: über eine unsouveräne und vielleicht auch unehrliche Entscheidung.

Liebe zu Objekten : Oh du holde Bürste

Wo die Liebe hinfällt: Über die Tendenz, die eigene Gefühlsduseligkeit auf Bereiche zu projizieren, wo sie nun wirklich nichts zu suchen hat.

Angriffe auf Journalisten : Untertauchen

Der niederländische Rundfunk streicht aus Sicherheitsgründen die Logos von seinen Fahrzeugen. Übergriffe auf die Journalisten haben überhand genommen. Auch bei uns wird Gewalt gegen die Presse zum „Normalzustand“.

„Tatort“ aus Wien : Muskeln zeigen

Der Wiener „Tatort“ geht unter die Pumper: Der als Suizid inszenierte Mord an einem Bodybuilder führt die Kommissare Eisner und Fellner ins Muckibudenmilieu. Stand die Tat im Zusammenhang mit dem Pillengeschäft?

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  • „Tatort“ aus München : Lauter einsame Figuren

    Bühne frei für die Kamera: Im Münchner „Tatort“ wird ein Junge tot aufgefunden. Die Mordermittlung bleibt aber nebensächlich. Entscheidend ist die Dramaturgie der Bilder.
  • „Tatort“ aus Köln : Ist Unrecht nur verrücktes Recht?

    Im sehenswerten Kölner „Tatort“ ermittelt Kommissar Ballauf in der geschlossenen Psychiatrie. Regisseurin Isa Prahl setzt das schnörkellos und präzise in Szene.
  • „Borowski“-Tatort : Vom Fallen und vom Fliegen

    Vor den Augen der Kommissare Borowski und Sahin geschieht an der Polizeiakademie ein Mord. Was ist mit der Täterin los? Und was mit den anderen? In diesem „Tatort“ spielen junge Talente groß auf.
  • „Polizeiruf“ aus Brandenburg : Jungfrau mit Kind?

    Im „Polizeiruf: Heilig sollt ihr sein!“ wird im Namen Gottes operiert: Eine junge Polin soll ihr Kind verlieren, ein Mann will es retten. Glaubensfragen berührt das jedoch nur oberflächlich.
  • „Tatort: National feminin“ : Die Guten siegen immer

    Eine tote Video-Bloggerin und jede Menge ideologischer Sprengstoff: In der „Tatort“-Folge „National feminin“ ermitteln Charlotte Lindholm und Anaïs Schmitz im Milieu der neuen Rechten. Das wirft auch persönliche Fragen auf.
  • „Tatort“ aus Frankfurt : Manche Fälle vergisst man nie

    Das Gewissen, die Skeptikerin, die Büßerin: Im „Tatort: Die Guten und die Bösen“ sehen wir Hannelore Elsner in einer ihrer letzten großen Rollen. Sie spielt eine Kommissarin, die nicht aufhört, nach Gerechtigkeit zu suchen.
  • „Tatort“ aus Dresden : Am Ende landen sie im Graben

    Überhitztes Kammerspiel: Im Dresdner „Tatort“ wird eine Geiselnahme zur Geduldsprobe für die Polizei. Und alles nur, weil ein Familienvater das Vertrauen in den Rechtsstaat verloren hat.
  • „Tatort“ aus Köln : Als Kriminalfilm eine Zumutung

    Kölns „Tatort“ kommt aufs Sozialgesetzbuch: In der Episode „Niemals ohne mich“ geht es um zerrüttete Familien, Unterhaltszahlungen und Hartz IV. Mit einem Krimi hat der Film nichts zu tun. Die Kommissare sind unterfordert.
  • „Polizeiruf“ aus Magdeburg : Wer bleibt auf der Strecke?

    Der „Polizeiruf“ aus Magdeburg handelt von einer Wette, die tödlich endet. Kommissarin Doreen Brasch, neben der schon zwei Kollegen gescheitert sind, geht ins Rennen mit dem Landeskriminalamt. Es geht um Sieg oder Platz.
  • Hamburger „Tatort“ : Woher soll die „große Freiheit“ kommen?

    Längst hat der feierwütige Mob aus Jungeselinnenabschieden und Touristen die Hamburger „Große Freiheit“ übernommen. Der „Tatort: Die goldene Zeit“ trauert einem Kiez nach, den es nurmehr in Liedern gibt.
  • „Tatort“ aus München : Die sind hier alle voll am Paniken

    Hochspannung bis zur letzten Minute: Im „Tatort“ aus München werden die Kommissare Leitmayr und Batic zu einem Amoklauf gerufen und müssen bei „unklarer Lage“ ermitteln.
  • „Polizeiruf“ aus Rostock : Wie viel kann ein Mensch verlieren?

    Ein schwerreicher Selfmademan ist auf der Flucht, nicht nur vor der Polizei, sondern auch vor seiner Insolvenz. Im „Polizeiruf“ sind Bukow und König einem einst sehr erfolgreichen Verdächtigen auf der Spur.
  • Der „Tatort“ aus Köln : Euer Leid ist meine Freiheit

    Gelangweilt und schön: Der Kölner „Der Tatort – Kein Mitleid, keine Gnade“ imaginiert eine brutal selbstsüchtige, moralisch verwahrloste Mobbing-Generation Z – die immerhin gut inszeniert wird.
  • „Polizeiruf“ aus Brandenburg : Tödliche Recherche

    Eine Journalistin wird tot aufgefunden. Sie hatte zu den illegalen Machenschaften eines Energiekonzerns recherchiert: Das Team des „Polizeirufs“ aus Brandenburg zieht mutig ein großes Thema groß auf.
  • „Tatort“ aus München : Hilfe, Opa schmuggelt

    Im Münchner „Tatort“ werden Rentner Drogenkuriere. Und die beiden Kommissare ermitteln in aller Ruhe und Altersweisheit. Zum Glück gibt es den jungen Kollegen Hammermann.

Tatort

Allgemeine Infos über den Tatort


Der Tatort ist die erfolgreichste und am längsten laufende Krimireihe im deutschsprachigen Fernsehen. Sie wird von den Sendern ARD, ORF 2 und SRF 1 zur Hauptsendezeit am Sonntagabend ausgestrahlt.

Das Konzept
Die einzelnen Tatort-Folgen werden von den unterschiedlichen Sendeanstalten der ARD sowie vom ORF (Österreichischer Rundfunk) und vom SRF (Schweizer Radio und Fernsehen) produziert. Im Mittelpunkt steht dementsprechend jeweils ein regionales Ermittlerteam. Zu den beliebtesten Tatort-Ermittlern gehören die Teams Ballauf/Schenk aus Köln, Thiel/Börne aus Münster, Leitmayr/Batic aus München sowie die Kommissarin Lindholm aus Hannover. Einer der berühmtesten Tatort-Ermittler war der legendäre Horst Schimanski aus Duisburg, der zwischen 1981 und 1991 von Götz George gespielt wurde.

Folgen
Seit der Erstausstrahlung am 29. November 1970 wurden bisher über 1.000 Tatort-Folgen gesendet. Aktuell werden ca. 35 neue Folgen pro Jahr gedreht. Sowohl einzelne Folgen als auch die gesamte Krimireihe wurden mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem renommierten Adolf-Grimme-Preis.