https://www.faz.net/-gqz-9r4if

Kuriose Aktion von Jan Hofer : „Tagesschau“-Sprecher macht Selfie am Ende der Sendung

  • Aktualisiert am

Warum nicht mal ein Selfie im Studio? Jan Hofer am Ende der „Tagesschau“ am Donnerstagabend. Bild: Screenshot Twitter

Das hat es in über sechzig Jahren „Tagesschau“ nicht gegeben: Am Ende der 20-Uhr-Nachrichten hat Sprecher Jan Hofer am Donnerstagabend sein Smartphone in die Hand genommen und ein Selfie gemacht. Nach der Sendung erklärt er seine Aktion.

          1 Min.

          Millionen Zuschauer trauten am Donnerstagabend ihren Augen nicht: Am Ende der 20-Uhr-„Tagesschau“ hat Sprecher Jan Hofer im Studio ein Smartphone in die Hand genommen und ein Selfie gemacht. Davor hatte er wie üblich einen Ausblick auf die späteren „Tagesthemen“ gegeben und „Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend“ gesagt. Wenige Minuten später meldete sich Jan Hofer dann mit einem Filmchen auf dem Instagram-Account der „Tagesschau“, wo er erklärte, dass er ausnahmsweise ein Handy mit ins Studio genommen habe, weil die „Tagesschau“ nun eine Million Fans, sogenannte Follower, in dem sozialen Netzwerk habe.

          Hofer sagte: „Guten Abend, meine Damen und Herren, bei Instagram. Gerade eben ist unsere Hauptausgabe, die 20-Uhr-Ausgabe der „Tagesschau“, zu Ende gegangen. Und normalerweise ist es streng verboten, ein Handy mit ins Studio zu nehmen und hier zu benutzen, aber heute ist das mal egal. Warum? Wir haben eine Million Instagram-Follower, und wir freuen uns sehr darüber. Also wir zeigen keine Urlaubsfotos, wir zeigen keine Fotos vom Essen und keine Strandfotos - wir machen Nachrichten. Und dass so viele Menschen unseren Nachrichten folgen, das macht uns auch ein bisschen stolz und wir freuen uns sehr darüber. Also: herzlichen Dank.“

          Weitere Themen

          Schwarze Titelseiten in Australien Video-Seite öffnen

          Ruf nach Pressefreiheit : Schwarze Titelseiten in Australien

          Einige der großen Tageszeitungen in Australien erschienen am Montag mit geschwärzten Titelseiten. Damit wollten die Blätter nach eigenen Angaben auf die australische Gesetzgebung aufmerksam machen. Diese erschwere Journalisten die Arbeit, biete keinen ausreichenden Schutz der Pressefreiheit und lasse etwa die Durchsuchung von Redaktionsräumen zu.

          Topmeldungen

          Sicherheitszone in Syrien : Kramp-Karrenbauer auf Konfrontationskurs

          Die Verteidigungsministerin fordert eine internationale Schutzzone in Nordsyrien – und schließt auch den Einsatz deutscher Soldaten dabei nicht aus. Damit irritiert sie die SPD und vor allem Außenminister Maas. Die Kritik lässt nicht lange auf sich warten. Auch der Kreml äußert sich.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.