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44 Sekunden Wartezeit : „Tagesschau“ startet verspätet

  • Aktualisiert am

Erklärte die Panne: die „Tagesschau“-Sprecherin Judith Rakers. Bild: NDR/Thorsten Jander (M)

Die „Tagesschau“ begann am Samstagabend mit 44 Sekunden Verzögerung. Das sorgt im Netz für Aufregung. Was schief lief, erklärt die Sprecherin Judith Rakers.

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          Um 20 Uhr läuteten die Turm- und Kirchenglocken, der „Tagesschau“-Gong aber blieb aus: Die Nachrichtensendung hat mit rund sieben Millionen Zuschauern am Samstagabend im Ersten leicht verzögert begonnen. Die Zeitanzeige vor dem blauen „Tagesschau“-Hintergrund lief bis zum Zeitpunkt 20.00.44 Uhr, dann begann die Sendung. Auf Twitter posteten am Abend viele Leute Fotos von ihren TV-Bildschirmen mit den Sekunden vor dem Start.

          Von ARD-aktuell, als ARD-Gemeinschaftseinrichtung in Hamburg für die „Tagesschau“ zuständig, hieß es am Sonntag auf Anfrage zu der Verzögerung: „Grund dafür war eine falsche Programmierung im Sendungsablauf.“

          „Tagesschau“-Sprecherin Judith Rakers, die am Samstagabend die Sendung präsentierte, antwortete auf den Tweet eines Users, der sich fragte, was da los sei: „Also gut. Ich kläre auf: Wir hatten ein technisches Problem mit einer falsch verknüpften Grafik (Bundesliga), die uns dann den Vorspann zerschossen hat. In dem Moment, wo er gestartet werden sollte. Deshalb später auch die fehlende Grafik. #sorry“.

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