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SWR rechnet mit Minus für 2020 : Rund 42 Millionen Euro Miese

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Seit Mai dieses Jahres SWR-Intendant: Kai Gniffke Bild: dpa

Im kommenden Jahr endet für den SWR ein auf zehn Jahre angelegter Einspar- und Umbauprozess. Für 2020 rechnet die Rundfunkanstalt mit einem Minus von rund 42 Millionen Euro.

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          Der Südwestrundfunk (SWR) will auch im kommenden Jahr seinen Umbau vorantreiben. Der bisherige Kurs solle fortgesetzt werden, „auch um Freiräume für Investitionen in die Zukunft zu schaffen“, sagte Intendant Kai Gniffke an diesem Freitag. Nach Angaben des Senders endet 2020 ein auf zehn Jahre angelegter Einspar- und Umbauprozess. Während dieser Zeit seien unter anderem zwei Orchester zusammengeführt und knapp sechshundert Beschäftigungsverhältnisse abgebaut worden. Der SWR ist die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt für die Länder Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.

          Der SWR rechnet im Haushaltsjahr 2020 mit einem Minus von rund 42 Millionen Euro. Als Grund dafür führte der öffentlich-rechtliche Sender vor allem Effekte durch Rückstellungen für Pensionen und die derzeitige Niedrigzinsphase an. Ohne diese würde am Jahresende 2020 ein Plus von rund 18 Millionen stehen. Das Minus im Haushaltsjahr wird durch Rückstellungen ausgeglichen. Nach dem Verwaltungsrat genehmigte nun auch der Rundfunkrat bei einer Sitzung in Mainz als Kontrollgremium den Haushaltsplan. Der SWR sieht für das Jahr 2020 Ausgaben von annähernd 1,4 Milliarden Euro vor.

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