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Streamingfernsehen explodiert : Wie viele Abos dürfen’s denn sein?

  • -Aktualisiert am

Und so sieht das dann aus: Bei den Streamingdiensten hat man nicht nur die Qual der Wahl, es ist auch eine Frage des Budgets. Bild: Reuters

Bislang hat Netflix im Streamingfernsehen das Sagen. Doch das ändert sich. Nun kommen Disney und Apple und ein paar andere. Sie kaufen und produzieren, was das Zeug hält. Wo führt das hin?

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          Eine „monumentale Schlacht“ prophezeite die „L. A. Times“ kürzlich: Apple, Disney und AT&T drängen auf den Streamingmarkt. Bisher machten Netflix, Amazon Prime, Hulu und HBO Go in den Vereinigten Staaten die Dinge weitgehend unter sich aus. Aber Disneys Filmbibliothek und Attraktivität als Familienmarke als auch Apples Plan, selbsproduzierte Angebote an seine Produkte zu koppeln, schlagen Wellen.

          Das Augenmerk liegt auf dem Wettbewerb zwischen Disney und Netflix. Netflix-Programmchef Ted Sarandos hat sich sorgsam in Stellung gebracht: Für jeweils mehrere hundert Millionen Dollar band er die Produzenten Shonda Rhymes („Grey’s Anatomy“, „Scandal“), Ryan Murphy („Glee“, „American Horror Story“, „American Crime Story“) sowie die „Game of Thrones“-Macher David Benioff und D.B. Weiss an Netflix. 2017 und 2018 steckte der Konzern mehr als zwanzig Milliarden Dollar in den Ausbau seiner Programm-Bibliothek, in diesem Jahr investiert man weitere fünfzehn Milliarden, davon etwa zweieinhalb Milliarden in Eigenproduktionen.

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