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Sport im Stream : Wie mich DAZN und Co. an die Belastungsgrenze brachten

Heute gibt es so viel Fußball wie noch nie. Wie aber findet man sich zwischen all den Liveübertragung-Anbietern zurecht? Bild: Picture-Alliance

Die Zahl der Anbieter von Liveübertragungen ist völlig unübersichtlich geworden. Wie kann man sich da orientieren? Wer zeigt welche Spiele? Und ist die Fülle eigentlich mehr Fluch als Versprechen? Ein Selbstversuch.

          6 Min.

          Jetzt, nachdem die WM halbwegs verdrängt ist, der Ligabetrieb begonnen hat und der Auftakt zur Champions League bevorsteht, jetzt ließe sich wieder wunderbar lamentieren über die gnadenlose Kommerzialisierung des Fußballs, die Phantasiepreise auf dem Transfermarkt, die Fernsehsender und Streamingdienste, die durch ihre Gebote dafür sorgen, dass die Preise immer weiter in die Höhe getrieben werden. Und darüber, dass die Zahl der Anbieter von Livefußball völlig unübersichtlich geworden ist.

          Peter Körte

          Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Das stimmt ja auch alles, aber das Lamento, wenn es denn nicht zum massenhaften Boykott wird, lässt den Markt völlig ungerührt. Klar, man könnte mit Trotz und Überzeugung zum Landesligisten um die Ecke gehen und sich ansonsten mit den dürftigen Resten begnügen, die völlig überholte Sendeformate wie die „Sportschau“ oder „Das aktuelle Sportstudio“ anbieten. Wem das dann doch zu wenig ist, für den bleibt die Frage, wie man sich im Labyrinth der Anbieter orientiert und die benötigte Dosis Fußball bekommt. Und so ist es ganz sinnvoll, sich dieser Frage im Selbstversuch zu nähern, um herauszufinden, ob die Fülle nun Versprechen ist oder eher Fluch. Oder beides zugleich.

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