Chaos Communication Congress : Sie setzen selbst Gurken unter Strom
Von Morten Freidel, Hamburg
Lesezeit: 3 Min.
Es gab einen Moment auf dem 31. Chaos Communication Congress, der stellvertretend für das Lebensgefühl der Hackerszene stand, die sich hier versammelt hatte, und den man eher zufällig, am Rand beobachten konnte. Die Physiker Nicolas Wöhrl und Reinhard Remfort erklärten auf einer Nebenbühne naturwissenschaftliche Phänomene, hinter ihnen eine Rolltreppe, vor ihnen einige Hacker, versunken in ihre Bildschirme. Wöhrl und Remfort schien das nicht zu stören, sie witzelten für ein imaginäres Publikum. Allerspätestens in dem Moment aber, in dem Remfort anfing, eine Art biologische Natriumdampflampe zu bauen und Strom durch eine Gurke zu leiten, hatte er die volle Aufmerksamkeit.
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