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Sibel Kekilli über „Bullets“ : „Wer hat Angst vor einer freien Frau?“

Sibel Kekilli als Terroristin Madina Taburova in „Bullets“ Bild: RTL Crime

Mit „Gegen die Wand“ gelang ihr der Durchbruch. Sie war Kommissarin im „Tatort“, hatte eine Rolle in „Game of Thrones“. Nun spielt Sibel Kekilli eine Terroristin. Ein Gespräch über klassische Rollen im Filmgeschäft.

          6 Min.

          In der Serie „Bullets“ spielen Sie eine Terroristin, die in einer Flüchtlingsunterkunft in Helsinki an eine Undercover-Polizistin gerät. Können Sie sich vorstellen, je in eine Situation zu kommen, in der Sie selbst zum Mittel der Gewalt greifen, um ein Ziel zu erreichen?

          Axel Weidemann

          Redakteur im Feuilleton.

          Ich glaube nicht. Menschen, die zu Gewalt greifen, zeigen, dass sie unsicher und unreif sind. Davor steht ja immer die Notwendigkeit, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Ich würde das immer vorziehen.

          Man hat über Sie gesagt, Sie zögen die Kraft ihres Spiels vornehmlich aus Ihren Emotionen. Wie machen Sie das in dieser Serie, in der sie eine Frau spielen, der – so scheint es anfangs – sämtliche Emotionen abhandengekommen sind?

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