https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/sibel-kekilli-ueber-bullets-und-klassische-filmrollen-16515405.html

Sibel Kekilli über „Bullets“ : „Wer hat Angst vor einer freien Frau?“

Sibel Kekilli als Terroristin Madina Taburova in „Bullets“ Bild: RTL Crime

Mit „Gegen die Wand“ gelang ihr der Durchbruch. Sie war Kommissarin im „Tatort“, hatte eine Rolle in „Game of Thrones“. Nun spielt Sibel Kekilli eine Terroristin. Ein Gespräch über klassische Rollen im Filmgeschäft.

          6 Min.

          In der Serie „Bullets“ spielen Sie eine Terroristin, die in einer Flüchtlingsunterkunft in Helsinki an eine Undercover-Polizistin gerät. Können Sie sich vorstellen, je in eine Situation zu kommen, in der Sie selbst zum Mittel der Gewalt greifen, um ein Ziel zu erreichen?

          Axel Weidemann
          Redakteur im Feuilleton.

          Ich glaube nicht. Menschen, die zu Gewalt greifen, zeigen, dass sie unsicher und unreif sind. Davor steht ja immer die Notwendigkeit, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Ich würde das immer vorziehen.

          Man hat über Sie gesagt, Sie zögen die Kraft ihres Spiels vornehmlich aus Ihren Emotionen. Wie machen Sie das in dieser Serie, in der sie eine Frau spielen, der – so scheint es anfangs – sämtliche Emotionen abhandengekommen sind?

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Appell der Intellektuellen : Putins nützliche Idioten

          Deutsche Intellektuelle fordern einen Waffenstillstand im Ukrainekrieg und leugnen den Unterschied zwischen dem Aggressor und denen, die Widerstand leisten. Das spielt dem Machthaber im Kreml in die Hände. Ein Gastbeitrag.
          Kaum zu kriegen: Auf eine neue Rolex müssen Kunden oft mehrere Jahre warten.

          Luxusmarkt für junge Menschen : Bock auf Rolex

          5000 Euro und mehr für eine Uhr: Klassische Luxusuhren gelten bei vielen jungen Menschen als Statussymbol. Daran ändert auch die Smartwatch nichts. Woher rührt der neuerliche Hype?
          Ein LNG-Tanker löscht Flüssiggas im Hafen von Barcelona.

          Russisches Gas : Investitionsruine LNG-Terminal

          Deutschland und die EU investieren Milliarden in LNG-Terminals. In fünf bis zehn Jahren aber werden die gar nicht mehr gebraucht.