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Michael-Althen-Preis 2020 : Die engere Wahl

Der Filmkritiker Michael Althen (1962-2011) Bild: Frank Röth

Rund hundert Texte sind für den Michael-Althen-Preis 2020 eingereicht worden. Diese zwölf sind in der engeren Wahl.

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          Auch in diesem Jahr vergibt diese Zeitung den Michael-Althen-Preis für Kritik – nur dass, coronabedingt, die dazugehörige Feuilletonparty, die üblicherweise im Oktober im Deutschen Theater in Berlin gefeiert wird, leider ausfallen muss, mitsamt den schönen Reden, Lesungen, Laudationes, den Drinks und Gesprächen danach. Gefeiert wird in diesem Jahr nur auf den Seiten der Zeitung. Es gab fast hundert Einsendungen – und die Auswahljury, nämlich Julia Encke, Literaturchefin dieses Feuilletons, und Harry Nutt, Feuilletonchef der „Berliner Zeitung“, hat jetzt die Shortlist zusammengestellt.

          Claudius Seidl
          Redakteur im Feuilleton.

          Dabei sind:
          Thomas Bärnthaler und Gabriela Herpell, „Man wusste nie, wie weit er gehen würde – Vor zehn Jahren starb Christoph Schlingensief“, erschienen im „SZ-Magazin“
          Knut Cordsen, „Sozusagen! Über das Zeitalter des Kolumnismus und eine Kolumne, die zur Staatsaffäre wurde“ (Bayern 2)
          Samira El Ouassil, „Die wichtige Wirkung von ,Männerwelten‘ oder: Der Wichser hinter mir“ („Übermedien“)
          Daniel Eschkötter, „True Crime – Summer of Scam“, („Filmbulletin“)
          Peter Kümmel, „,Schaun Sie mal!‘ Der Mann für diese schweren Stunden: Wie Markus Lanz den Salon der Republik führt“ („Die Zeit“)
          Mareike Nieberding, „Flucht & Sühne – Ein Besuch bei der französischen Schriftstellerin Alice Zeniter“ („SZ-Magazin“)
          Cristina Nord, „Einig, uneins zu sein – Zur Debatte um Achille Mbembe“ („Merkur“)
          Boris Pofalla, „Ein historischer Irrtum – Eine Recherche zum Hamburger Bahnhof“ („Die Welt“)
          Till Raether, „Die große Schwester“ – Eine autobiographische Wiederbegegnung mit ,Wir Kinder vom Bahnhof Zoo‘“ („54 Book“)
          Peter Richter, „Strich für Strich“ - Eine Atelierreportage über den Maler Daniel Richter („SZ-Magazin“)
          Roland Schulz, „Für immer Punk“ („SZ-Magazin“)
          Adam Soboczynski, „Ich hätte es besser hinkriegen können – Eine Begegnung mit Woody Allen in Paris“ („Die Zeit“)











          Sechs Wochen Zeit hat jetzt die Jury – Claudia Michelsen, Dominik Graf, Daniel Kehlmann und Tom Tykwer –, eine Preisträgerin, einen Preisträger zu küren.

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