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Disneys neue Projekte : Allein zehn neue „Star Wars“-Serien

  • Aktualisiert am

2017 drehte Patty Jenkins (l.) mit Gal Gadot „Wonder Woman“, jetzt soll sie als erste Regisseurin für Disney einen „Star Wars“-Film ins Kino bringen. Bild: Picture-Alliance

Der Disney-Konzern hat einen Ausblick auf geplante Produktionen gegeben. Mit dabei: ein Dutzend „Star-Wars“-Projekte, die Rückkehr von Harrison Ford als Indiana Jones und die von Whoopi Goldberg als singende Nonne.

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          Der amerikanische Unterhaltungsriese Disney hat Dutzende neue Serien und Kinofilme angekündigt, mit Schwerpunkt auf dem „Star Wars“-Universum und dem Ausbau seines Streamingdienstes Disney+. Auch Fans von Marvel- und Pixar-Produktionen und Reihen wie „Sister Act“ und „Indiana Jones“ können sich freuen.

          Im Rahmen der mehrstündigen Vorstellung beim Investors Day wurden am Donnerstag unter anderem zehn neue „Star Wars“-Serien angekündigt, darunter „Obi-Wan Kenobi“, in der Ewan McGregor als der ikonische Jedi-Meister und Hayden Christensen als Darth Vader aufeinandertreffen.

          Lucasfilm-Chefin Kathleen Kennedy stellte zwei neue Kino-Projekte aus dem „Star Wars“-Universum vor. „Wonder Woman“-Regisseurin Patty Jenkins soll „Star Wars: Rogue Squadron“ für einen Kinostart im Dezember 2023 inszenieren. Sie ist damit die erste Frau, die bei einer Sternenkrieger-Kino-Saga den Ton angibt. Zudem ist ein noch titelloser „Star Wars“-Spielfilm unter der Regie des Neuseeländers Taika Waititi („Thor: Tag der Entscheidung“) geplant.

          Kennedy kündigte auch die Rückkehr von Harrison Ford in seiner Rolle als Archäologie-Professor „Indiana Jones“ an. Die Dreharbeiten für den Abenteuerfilm unter der Regie von James Mangold sind für das kommende Frühjahr geplant, der Kinostart dann für Juli 2022. Seit 1981 spielte Ford die Rolle des draufgängerischen Professors viermal, zuletzt 2008 in „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“.

          Disney meldet 86 Millionen Disney+-Nutzer

          Das zu Disney gehörende Animationsstudio Pixar plant neben einem Spielfilm um die „Toy Story“-Figur Buzz Lightyear erstmals auch animierte Serien. Eine Serie basierend auf dem Kinohit „Cars“ soll im Herbst 2022 auf den Bildschirm kommen.

          Marvel-Chef Kevin Feige kündigte einen neuen „Fantastic Four“-Film unter der Regie von Jon Watts („Spider-Man: Far From Home“) an. Er bestätigte auch den geplanten Dreh von „Black Panther II“ unter der Regie von Ryan Coogler und zollte dabei dem im August an Krebs gestorbenen „Black Panther“-Star Chadwick Boseman Tribut. Seine Rolle als Königssohn T’Challa in der Comic-Verfilmung werde in der Fortsetzung nicht vorkommen. Sie wollten aber die Welt des fiktiven afrikanischen Staates Wakanda darstellen, um damit das Vermächtnis des Schauspielers zu ehren.

          Gute Nachrichten auch für Fans von „Sister Act“ und der Fortsetzung „Sister Act 2 – In göttlicher Mission“: Fast deißig Jahre nach dem Originalfilm soll Whoopi Goldberg in „Sister Act 3“ wieder als singende Nonne Deloris Wilson auftreten. Die Komödie ist für Disney+ vorgesehen.

          Das Streaming-Geschäft rund um den Online-Videodienst Disney+ hat nach Angaben am Donnerstag nun schon gut 86 Millionen Nutzer. Disney+ war vor einem Jahr gestartet, um dem Marktführer Netflix Konkurrenz zu machen.

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