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„Tatort“ aus Berlin : „Ständig Leichen um mich herum finde ich auch schwierig“

„Ständig Leichen um mich herum, das finde ich auch schwierig“: Meret Becker (Nina Rubin) und Mark Waschke (Robert Karow) in ihrem letzten gemeinsamen „Tatort“. Bild: rbb/ARD/Hans Joachim Pfeiffer

Am Sonntag ist Meret Becker zum letzten Mal als Kommissarin Nina Rubin an der Seite von Mark Waschke zu sehen. Im Interview erzählen die beiden, was den Krimi so besonders macht und warum es damit nun ein Ende hat.

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          Frau Becker, der „Tatort“ scheint ein Glücksfall für jeden Schauspieler zu sein, allein, was die Aufmerksamkeit und die Zuschauerquoten sowie das regelmäßige Einkommen angeht. Einige Ihrer Kollegen haben in 30 Jahren „Tatort“ schon das Rentenalter überschritten. Wieso hören Sie nach nur sieben Jahren auf?

          Peter-Philipp Schmitt
          Redakteur im Ressort „Deutschland und die Welt“.

          Meret Becker: Ehrlich gesagt, hatte ich sogar mal überlegt, noch früher aufzuhören, aber dann dachte ich, das Format ist noch nicht erfüllt. Für mich ist das mehr ein Bauchgefühl, das zu mir spricht. Eine innere Unruhe, weil ich merke, bestimmte Dinge machen zu wollen, aber dann doch zu blockiert bin im Kopf, weil ich in regelmäßigen Abständen wieder Drehbücher lesen und diskutieren muss. Der „Tatort“ verlangt viel mehr Vorbereitung, als man denkt. Und so hat man auf der einen Seite zwar einen riesigen Luxus, auf der anderen Seite ist es aber sehr einnehmend. Bei mir wurde die Unruhe zuletzt so groß, dass ich gedacht habe, ich muss das jetzt beenden. Sieben ist ja auch eine schöne Zahl.

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