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Aus für die Netflix-Serie : Keine zweite Staffel für „Skylines“

  • Aktualisiert am

Edin Hasanovic als Musikproduzent Jinn in einer Szene der Serie „Skylines“ Bild: dpa

Die Netflix-Serie „Skylines“ über ein fiktives Frankfurter Plattenlabel wird nicht fortgesetzt. Einer der Hauptdarsteller zeigt sich verärgert über das Aus.

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          Von der in Frankfurt gedrehten Netflix-Serie „Skylines“ über ein fiktives Hip-Hop-Label wird es keine zweite Staffel geben. „Es geht nicht weiter mit ‚Skylines', leider“, sagte Edin Hasanovic, einer der Hauptdarsteller, in einem Video auf seinem Instagram-Account. Es gehe bei Netflix leider immer mehr „um Zahlen“ und weniger um das, was die Zuschauer sehen wollten. “It's business.“ Hasanovic zeigte sich verärgert über die Entscheidung.

          Der Streaminganbieter selbst wollte keine Stellungnahme zum Aus für die Serie abgeben. Die erste Staffel der Serie ist seit 27. September bei Netflix abrufbar. Zahlen zur Nutzung veröffentlicht der Anbieter nach eigenen Angaben nicht. In der Serie spielen neben Schauspielern wie Richy Müller auch Künstler wie Azzi Memo, Booz, Nimo und Olexesh als Rapper mit. Im Mittelpunkt des Geschehens steht das Label „Skyline-Records“. Es geht um Musik, aber auch Immobilien- und Drogengeschäfte in der Bankenmetropole.

          Zurzeit läuft wegen „Skylines“ auch noch ein Rechtsstreit. Ein Hip-Hop-Label mit dem Namen „Skyline Records“ sieht durch die Serie Persönlichkeits- sowie Namensrechte verletzt. Eine Zivilkammer des Landgerichts Frankfurt hatte aber Mitte Oktober entschieden, dass die Kunstfreiheit überwiege und den Antrag auf einstweilige Verfügung zurückgewiesen. Nun liegt dem Oberlandesgericht in Frankfurt ein Beschwerdeverfahren vor (Aktenzeichen AZ 16 W 56/19). Wann eine Entscheidung fällt, ist unklar.

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