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Amerikas Fernsehen : Das kann man sich gar nicht ausdenken

  • -Aktualisiert am

Jared Harris spielt in „Chernobyl“ Waleri Legassow, der das Untersuchungskomitee zur Reaktorkatastrophe leitete. Er war bestrebt, den Hergang minutiös aufzuklären. Bild: Sky

Amerikas Fernsehmacher wissen, wo die besten Geschichten sind: Sie liegen auf der Straße. Sie handeln von einer realen Betrügerin – und einer Atom-Katastrophe.

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          Eine blutjunge Unternehmerin, als Wunderkind gefeiert, düpiert die halbe Welt. Hobbydetektive rollen den Mordprozess gegen einen jungen Mann noch einmal auf. Eine Handvoll heldenhafter Zivilisten rettet unter Missachtung persönlicher Risiken die Welt vor dem Abgrund.

          Bei der Vorstellung der neuen Produktionen des Senders HBO auf der diesjährigen Television Critics Association-Konferenz in Pasadena, fiel ein deutlicher Trend ins Auge: Einige der prestigeträchtigen Projekte des Senders erzählen tatsächliche Ereignisse nach, darunter Alex Gibneys Dokumentation „The Inventor“ über Elizabeth Holmes, die mit ihrer Firma Theranos zum Megastar aufstieg, bevor sich das Ganze als heiße Luft entpuppte; der von Sky und HBO koproduzierte Fünfteiler „Chernobyl“ über die Nuklearkatastrophe in der ukrainischen Stadt im April 1986; und „Der Fall Adnan Syed“, der dem populären Podcast „Serial“ von 2014 um den Mord an einer Oberschülerin und ihrem verurteilten Ex-Freund eine Doku folgen lässt.

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