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Sachsen-„Tatort“ : Thomalla und Wuttke müssen gehen

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Können die Dienstausweise bald stecken lassen: Die „Tatort“-Kommissare Eva Saalfeld (Simone Thomalla) und Andreas Keppler (Martin Wuttke) Bild: MDR/Steffen Junghans

Der MDR plant einen neuen Sachsen-„Tatort“ ohne Simone Thomalla und Martin Wuttke. Ob weiter in Leipzig ermittelt wird, ist noch offen. Klar ist nur: Für die jetzigen Kommissare wird es ein Abschied auf Raten.

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          Nach sechs Jahren und fast zwanzig Folgen kommt überraschend das Aus für das Ermittlergespann aus Leipzig: Simone Thomalla und Martin Wuttke werden als Eva Saalfeld und Andreas Keppler ihren Dienst quittieren. Und das schon bald.

          Wie der Fernsehdirektor des Mitteldeutschen Rundfunks, Wolf-Dieter Jacobi, ankündigte, soll der„Tatort“ aus Sachsen „grundlegend neu gestaltet“ werden. Es werde neue Ermittler-Figuren geben, und auch über den Handlungsort werde diskutiert. Leipzig müsse nicht unbedingt wieder sein. Der MDR wolle regionale und überregionale Produzenten um Konzepte bitten.

          Bis die verwirklicht werden, wird es ein Abschied auf Raten für die stattliche Fangemeinde, die das Ermittlergespann seit seinem ersten Auftritt 2008 immer wieder vor den Bildschirm locken konnte. Als Ehepaar geschieden, als Ermittler wiedervereint: Das war der spezielle Dreh an den „Tatort“-Episoden um Saalfeld und Keppler, die Simone Thomalla und Martin Wuttke als das Vollweib und den Wortkargen verkörperten.

          Am 16. März werden sie wieder in der „Tatort“-Folge „Frühstück für immer“ zu sehen sein und im folgenden Jahr in zwei weiteren Folgen. Das neue Team soll 2016 an den Start gehen.

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