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Sandra Maischberger im Gespräch mit der Germanistin Priscilla Layne.

TV-Kritik: Sandra Maischberger : Journalismus im Bunker

In ihrer letzten Sendung vor der Sommerpause geriet Sandra Maischberger mit einer harmlosen Sendeankündigung ins Kreuzfeuer von Politaktivisten. Wir sehen, wie der Journalismus in polarisierten Gesellschaften unter Druck gerät.
Tohuwabohu: Auf der Demonstration der Initiative „Querdenken“ in Stuttgart Mitte Mai.

Corona-Vorschriften : Das Strafrecht macht sich locker

Kaum einer hat es bemerkt: Wer gegen die Pandemie-Vorschriften verstößt, hat kaum noch etwas zu befürchten. Die Politik macht darum kein großes Aufhebens. Warum wohl? Ein Gastbeitrag.

Monika Grütters im Ausschuss : Sorgfalt verpflichtet

Als Kulturstaatsministerin könne sie sich nicht mit Detailwissen über Vorwürfe sexueller Übergriffigkeit belasten. Monika Grütters lässt den Berliner Untersuchungsausschuss ratlos zurück.

Zuckerberg und Trump : Der Moderator

Twitter und Facebook gehen mit Trumps Veröffentlichungen unterschiedlich um. Die einen verbergen sie, die anderen lassen sie stehen. Mark Zuckerberg erntete dafür heftige Kritik. Jetzt will er solche Fälle „moderieren“.

Gebietskämpfe der Stadtpolitik : Terror und Territorium

Von Ausgangsbeschränkungen mit Epidemiebegründung bis zu Straßenprotesten gegen Polizeigewalt ist der Revierkampf mitten in einer scheinbar auf Ortlosigkeit gegründeten, elektronisch virtualisierten Weltgesellschaft in die Alltagspolitik eingebrochen.

Konzept für die Corona-Krise : Die Buchmesse als Lesefest

Durch die Abwesenheit der Platzhirsche rücken auf dem Gelände der Frankfurter Buchmesse diejenigen ins Licht, die sonst überstrahlt werden. Die Organisatoren wären gut beraten, in der Stadt das aufzufangen, was in den Hallen nicht mehr geht.

NS-Raubkunst : Ein Staat flieht nach vorn

Die Erforschung des Nachlasses von Cornelius Gurlitt läuft aus. An ihrem Anfang stand ein staatlicher Fehler. An ihrem Ende steht ein umfassender Kulturwandel.

Pandemische Sprachverwirrung : Pfingstwunder

Klarer Fall von denkste: Man hoffte für einen kurzen Moment, die Pandemie führe zu einer Art weltumspannenden Verständnisbereitschaft. Davon ist nichts mehr zu spüren. Dabei wünschen wir uns nur etwas „Heiligen Geist“.

Matura-Posse : Eh wurscht

Halb Zeugnisnote, halb Prüfung, und die Mündlichen dann freiwillig: Nie war die Erlangung der Matura so einfach wie in diesem Jahr. Nur einer bekommt keine guten Noten: der österreichische Bildungsminister.

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  • Julia Westlake moderiert die älteste Büchersendung im deutschen Fernsehen - voraussichtlich noch bis Dezember 2020.

    Literatur im Fernsehen : Kein Platz mehr für die Literatur

    Die geplante Einstellung des NDR-„Bücherjournals“ werten manche als fatales Zeichen. Die Begründungen wirken tatsächlich hanebüchen. Wird das Fernsehen seinem kulturellen Auftrag noch gerecht?
  • Sandra Maischberger

    TV-Kritik „Maischberger“ : Krisenmanagement mit Bauchgefühl

    Wissenschaftliche Erkenntnisse sind beim Krisenmanagement natürlich nicht ausgeschlossen. Bei Maischberger ging es aber um die Aufgabe der Politik, sich bisweilen auch als politisches Sprengstoffräumkommando zu bewähren.
  • Silvia beziehungsweise Aisha Romano bei der Ankunft vor dem Haus ihrer Familie in Mailand.

    Von Islamisten entführt : Aishas Heimkehr

    Italien streitet über das Schicksal einer von somalischen Islamisten entführten Entwicklungshelferin. In der Presse, vor allem aber im Internet wird sie angefeindet – weil sie zum Islam übergetreten ist.
  • Der AfD-Abgeordnete Stephan Brandner

    Rundfunkpolitik : Die AfD hat nichts drauf

    Die AfD meint, sie vertrete Positionen, die andere bei ihr abkupfern. Etwa in der Frage, wie hoch der Rundfunkbeitrag sein soll. Nichts könnte falscher sein. Die AfD reibt sich nicht an der Höhe des Beitrags, sie will die Öffentlich-Rechtlichen vernichten.
  • Wegen Corona-Regeln : Helge Schneider spielt nicht mehr mit

    Helge Schneider will unter den Bedingungen der Corona-Krise nicht auftreten. Er werde nicht vor Autos oder Menschen, die Masken tragen und Abstand halten, auf der Bühne stehen, sagte er in einem Video. Falls sich dies nicht ändere, sei für ihn Schluss.