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Preisgekrönter Filmemacher : Regisseur Urs Egger gestorben

  • Aktualisiert am

Urs Egger (1953 - 2020.) Bild: dpa

Der Schweizer Regisseur Urs Egger ist gestorben. Für ARD und ZDF drehte er zahlreiche herausragende Filme. Für zwei erhielt er den Grimme-Preis.

          1 Min.

          Der Schweizer Regisseur Urs Egger ist tot. Egger starb am vergangenen Samstag. Der 1953 in Bern geborene Regisseur inszenierte zahlreiche Filme für Fernsehen und Kino. Sein Historienfilm „Das Wunder von Wörgl“, koproduziert unter anderen vom Bayerischen Rundfunk (BR), war in der vergangenen Woche für den Grimme-Preis nominiert worden.

          Für das ZDF inszenierte Egger unter anderem den ersten Film der Serie „München Mord“, den historischen Zweiteiler „Gotthard“, das Drama „Brief an mein Leben“, den historischen Film „Die Seelen im Feuer“ und das zeitgenössische Drama „Der Bankraub“. Für seinen ZDF-Film „An die Grenze“ über einen NVA-Soldaten an der innerdeutschen Grenze erhielt Egger 2008, und für seinen Film „Der Fall Bruckner“ (BR) über einen Jugendamtsmitarbeiterin 2015 den Grimme-Preis.

          Egger hatte in den siebziger Jahren eine Regie-Ausbildung am American Film Institute in Los Angeles absolviert. Als Regieassistent arbeitete er unter anderem bei dem James-Bond-Film „Der Hauch des Todes“ (1987) mit Timothy Dalton in der Titelrolle. In seinem Kinofilm „Epsteins Nacht“ (2002) erzählte Egger die Geschichte eines Holocaust-Überlebenden, der in einem Pfarrer seinen ehemaligen KZ-Peiniger wiedererkennt.

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