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Neue Staffeln in Amerika : Was das Reality-Fernsehen heute zeigen muss

Die Maklerinnen von „Selling Sunset“ auf Netflix: Chelsea Lazkani (links) und Christine Quinn. Bild: Netflix

Die „Kardashians“ sind zurück, die „Real Housewives“ machen auch weiter, und „Selling Sunset“ macht einiges anders: Wie sich amerikanisches Reality-Fernsehen verändert hat. Und was es heute zeigen muss.

          6 Min.

          Im amerikanischen Reality-Fernsehen gibt es einen häufig gesprochenen Satz: „Let’s move on.“ Es reicht – lass uns drüber hinwegkommen. Er wird meist aufgesagt, wenn Zerstrittene sich aussprechen sollen, aber nicht einigen können. Oder wenn eine peinlich Berührte etwas durchlebt hat, was sie nun mal ganz gern hinter sich lassen würde: Ist gut jetzt, lass mal weitermachen. Fünfzehn Jahre ist es her, da war Kim Kardashian so eine peinlich Berührte: Damals wurde ein Sextape von ihr veröffentlicht und die Gerüchte darum (wie konnte es nur dazu kommen!) waren Ausgangspunkt für eine der erfolgreichsten Reality-Sendungen von heute, „Keeping up with the Kardashians“.

          Caroline O. Jebens
          Redakteurin im Ressort „Gesellschaft & Stil“.

          Es dauerte dann nur wenige Episoden, dann war man also über das Video hinweggekommen – und nur noch ein weiteres Jahrzehnt, bis aus einer eigenwilligen Patchworkfamilie in einem reichen Vorort von Los Angeles ein mächtiges Matriarchat werden würde: Die Kardashian-Töchter Kim, Kourtney, Khloé, Kylie und Kendall verfügen heute über ein Milliardenvermögen .

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