Wegen der Filz-Vorwürfe :
RBB setzt Medienneubau nach Mauschel-Verdacht aus

Lesezeit: 3 Min.
Investigativer Journalismus dürfte ihr eigentlich nicht fremd sein: RBB-Intendantin Patricia Schlesinger.
Der RBB legte das geplante Digitale Medienhaus auf Eis. Man wolle nichts fortsetzen, bis die Vorwürfe unsauberer Geschäfte geklärt seien. Der Landtag Brandenburg befasst sich am Dienstag mit der Affäre.

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) lässt „alle seine Aktivitäten mit Blick auf das geplante Digitale Medienhaus am Standort Berlin vorläufig ruhen“. Das teilte der Sender am Montagabend mit. „Angesichts der Vorwürfe, die gegen mich persönlich und den Sender erhoben werden, haben wir uns zu vollständiger Aufklärung verpflichtet. Das beinhaltet für uns, keine Prozesse fortzusetzen, deren ordnungsgemäßer Beginn gerade öffentlich in Frage gestellt wird,“ sagte die RBB-Intendantin Patricia Schlesinger.

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