Stimmen zu „allesdichtmachen“ :
„Die sind jetzt todunglücklich“

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„Die haben dann in ihren Wortmeldungen zweite und dritte Ebenen eingezogen, die viele nicht verstanden haben“, sagt Günther Jauch.
Die Aktion „allesdichtmachen“ polarisiert. Für deren Macher zeigen Günther Jauch und die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot Verständnis. Der „Tatort“-Regisseur und Mitinitiator Dietrich Brüggemann sagt, der „kolossale“ Shitstorm sei „faschistoid“.

Nachdem die Social-Media-Kampagne „allesdichtmachen“ am vergangenen Freitag zunächst unter die Räder gekommen ist und den rund fünfzig beteiligten Schauspielerinnen und Schauspielern vor allem im Internet vorgeworfen wurde, sie bedienten rechtes Gedankengut und redeten Corona-Leugnern das Wort, melden sich prominente Stimmen, die den „Allesdichtmachern“ zugutehalten, sie hätten mit ihren Auftritten legitime Kritik geübt und Gutes im Sinn gehabt.

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