RBB-Rundfunkrat entscheidet :
Patricia Schlesinger wird fristlos entlassen

Lesezeit: 4 Min.
RBB-Rundfunkrat beschloss die fristlose Kündigung von Patricia Schlesinger.
Der Rundfunkrat des RBB hat entschieden: Die zurückgetretene Intendantin Patricia Schlesinger wird fristlos entlassen. Doch wie sieht es mit einer Abfindung aus?

Der Rundfunkrat des Rundfunks Berlin Brandenburg (RBB) hat die vor einer Woche zurückgetretene Intendantin Patricia Schlesinger wie erwartet abberufen. Dem entsprechenden Antrag der Rundfunkratsvorsitzenden Friederike von Kirchbach haben 22 der 23 anwesenden Rundfunkräte bei einer Enthaltung zugestimmt, das ist weit mehr als die nötige Zweidrittelmehrheit. Der RBB bestätigte die Abberufung per Twitter: Der Rundfunkrat habe in seiner Sondersitzung Patricia Schlesinger „von ihrer Position als Intendantin mit sofortiger Wirkung abberufen“. Schlesinger sei persönlich anwesend gewesen. Dem Vernehmen nach hat sie sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des RBB entschuldigt und ihre Position verteidigt. Als nächstes, so der RBB, müsse der Verwaltungsrat „die Vertragsauflösung vollziehen. Dabei geht es auch um Details wie eine mögliche Abfindung oder eventuelle Schadenersatzansprüche des RBB gegenüber Patricia Schlesinger“.

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