https://www.faz.net/-gqz-11x48

Onlinemedien : Holtzbrinck stellt zoomer.de ein

  • Aktualisiert am

Ulrich Wickert ließ sich für Zoomer.de als Mitherausgeber verpflichten. Das hat nun ein Ende. Bild: picture-alliance/ dpa

Mit großer Ambition startete vor einem Jahr das Nachrichtenportal zoomer.de. Der Leser sollte seinen Kurs bestimmen. Jetzt hat der Holtzbrinck-Verlag das Ende des Projekts verkündet. Die allgemeine schwierige Wirtschaftslage sei für das Aus des Onlineportals verantwortlich.

          1 Min.

          Die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck stellt das Online-Nachrichtenportal zoomer.de nach einem Jahr ein. Als Grund nannte das Unternehmen am Montag die schwierige Lage der Medien in Deutschland. Der Druck auf
          die Anzeigenmärkte stelle auf absehbare Zeit die ökonomische Erfolgsaussichten des Projekts infrage. Das Portal war 2008 gestartet worden, um jüngere Leser zu erreichen. Dabei werden die Nutzer in die Themenauswahl des Portals einbezogen. Für die Mitarbeiter sei ein Sozialplan in Vorbereitung.

          Weitere Themen

          Bushido fliegt bei Youtube raus

          Medienanstalt sperrt Videos : Bushido fliegt bei Youtube raus

          Die Medienanstalt von Hamburg und Schleswig-Holstein sorgt dafür, dass Youtube Videos zu Bushidos Album „Sonny Black“ für deutsche Nutzer sperrt. Das Album steht wegen Frauen- und Schwulenfeindlichkeit und Gewaltverherrlichung auf dem Index.

          Klima-Kunst am Strand Video-Seite öffnen

          Mega-Stau in Miami : Klima-Kunst am Strand

          Kurz vor dem Start der Kunstmesse Art Basel in Miami hat der argentinische Künstler Leandro Erlich am Strand einen Stau mit Autos aus Sand nachgebildet. Damit will er auf das Thema Kimawandel aufmerksam machen.

          Topmeldungen

          Commerzbank-Chef Martin Zielke

          Commerzbank-Chef Zielke : „Der Weg wird immer steiniger“

          Was erwartet der Commerzbank-Chef von Christine Lagarde? Im F.A.Z.-Interview spricht Martin Zielke über die Aufbruchstimmung der neuen EZB-Chefin, den Kampf um Rendite – und die Frage, ob eine Fusion mit der Deutschen Bank ein Selbstzweck sein könnte.
          Die Kommunalwahlen in NRW sind für die SPD von existentieller Bedeutung: Die Partei kann sich nur stabilisieren, wenn ihnen ihre kommunale Basis nicht wegbricht.

          Verschuldete Kommunen : Werden die Altschulden zur tickenden Zeitbombe?

          Die Lösung des Altschulden-Problems hat sich die große Koalition fest vorgenommen. Gerade die von der SPD regierten Großstädte im Ruhrgebiet würden von Bundeshilfe profitieren – bisher verhält sich Nordrhein-Westfalen jedoch merkwürdig passiv.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.