https://www.faz.net/-gqz-7lqe4

Online-Petitionen : Pro und contra Markus Lanz

  • Aktualisiert am

War da was? Markus Lanz ließ sich bei „Wetten, dass . . .“ die Diskussion über seinen Moderationsstil nicht anmerken. Bild: dpa

Online-Petition für eine Online-Petition gegen Online-Petitionen: Das ist der aktuelle Stand in Sachen digitales Unterschriftensammeln für und gegen Fersehmoderator Markus Lanz.

          1 Min.

          Nach einer Online-Petition gegen den Fersehmoderator Markus Lanz, deren Appell „Raus mit Markus Lanz aus meiner Rundfunkgebühr!“ 220 000 digitale Unterzeichner fand, will der Kabarettist Dieter Nuhr nun eine eigene digitale Unterschriftensammlung starten. Sie soll nach dessen eigener Auskunft auf die Petitionsflut im Internet aufmerksam machen.

          Ein Aufruf unter dem Motto „Gegen digitales Mobbing, binäre Erregung und Onlinepetitionswahn“, den Nuhr am Sonntag veröffentlicht hatte, wurde  wenige Stunden später von der Plattform „openPetition“ gelöscht. Er habe gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen, erklärte das Portal.

          Vervielfältigte Petitionen

          „Meine so schön formulierte Onlinepetition wurde aus Gründen freier Meinungsäußerung gesperrt“, schrieb Nuhr auf seiner Facebook-Seite. Mittlerweile hat ein Nutzer eine weitere Petition eröffnet: „Für den Erhalt von Dieter Nuhrs Petition“.

          Eine Fernsehzuschauerin aus Leipzig hatte vergangene Woche eine Online-Petition gegen Talkmaster Lanz gestartet. Die Aktion unter dem Motto „Raus mit Markus Lanz aus meiner Rundfunkgebühr!“ hatten bis Montag etwa 220 000 Menschen virtuell unterschrieben

          Weitere Themen

          Orbáns blaue Briefe

          Auslandspresse im Visier : Orbáns blaue Briefe

          Österreichische Zeitungen und ein finnischer Wissenschaftlicher wurden von Ungarn aufgefordert, sich für ihre Kritik zu „entschuldigen“. Währenddessen twittert Polens Botschaft in Berlin gegen einen deutschen Korrespondenten.

          Topmeldungen

          Stefan Ilsanker beim Jubel über sein zweites Tor

          3:0 gegen Bremen : Eiskalte Frankfurter

          Die Frankfurter bestehen den Stresstest in Bremen und sind mit dem 3:0-Sieg praktisch aller Sorgen ledig. Ilsanker trifft mit dem ersten Ballkontakt – und dann noch einmal.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.