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Online-Petitionen : Pro und contra Markus Lanz

  • Aktualisiert am

War da was? Markus Lanz ließ sich bei „Wetten, dass . . .“ die Diskussion über seinen Moderationsstil nicht anmerken. Bild: dpa

Online-Petition für eine Online-Petition gegen Online-Petitionen: Das ist der aktuelle Stand in Sachen digitales Unterschriftensammeln für und gegen Fersehmoderator Markus Lanz.

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          Nach einer Online-Petition gegen den Fersehmoderator Markus Lanz, deren Appell „Raus mit Markus Lanz aus meiner Rundfunkgebühr!“ 220 000 digitale Unterzeichner fand, will der Kabarettist Dieter Nuhr nun eine eigene digitale Unterschriftensammlung starten. Sie soll nach dessen eigener Auskunft auf die Petitionsflut im Internet aufmerksam machen.

          Ein Aufruf unter dem Motto „Gegen digitales Mobbing, binäre Erregung und Onlinepetitionswahn“, den Nuhr am Sonntag veröffentlicht hatte, wurde  wenige Stunden später von der Plattform „openPetition“ gelöscht. Er habe gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen, erklärte das Portal.

          Vervielfältigte Petitionen

          „Meine so schön formulierte Onlinepetition wurde aus Gründen freier Meinungsäußerung gesperrt“, schrieb Nuhr auf seiner Facebook-Seite. Mittlerweile hat ein Nutzer eine weitere Petition eröffnet: „Für den Erhalt von Dieter Nuhrs Petition“.

          Eine Fernsehzuschauerin aus Leipzig hatte vergangene Woche eine Online-Petition gegen Talkmaster Lanz gestartet. Die Aktion unter dem Motto „Raus mit Markus Lanz aus meiner Rundfunkgebühr!“ hatten bis Montag etwa 220 000 Menschen virtuell unterschrieben

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          Unser Autor: Martin Benninghoff

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