https://www.faz.net/-gqz-8x153

Neue Zürcher Zeitung : Der Österreich-Ableger wird eingestellt

  • Aktualisiert am

Auch wenn die Inhalte aus allen deutschsprachigen Ländern stark nachgefragt werden: Ein österreichisches Bezahlangebot hat sich für das Haus nicht gelohnt. Bild: Reuters

Die NZZ-Mediengruppe stellt ihren Ableger NZZ.at Ende April ein. Das Bezahlangebot für Österreich sei hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

          1 Min.

          Das österreichische Bezahlangebot nzz.at wird Ende April eingestellt. Das gab die NZZ-Mediengruppe in einer Pressemitteilung bekannt. Das Angebot habe seine Ziele im Markt nicht erreicht, jedoch solle die Internationalisierungsstrategie beibehalten werden, ebenso bleibt der Standort Wien erhalten. Dort sind weiterhin Mitarbeiter aus den Bereichen Video und Datenanalyse tätig. Fünf Redaktionsmitarbeiter müssen jedoch gehen.

          Erst vor zwei Jahren, im Januar 2015, lancierte die NZZ-Mediengruppe den Ableger. „Mit viel Herzblut und einem engagierten Team haben wir als Erste in Österreich ein digitales Bezahlangebot lanciert“, so Geschäftsführer Veit Dengler. „Wir haben das Produkt mehrmals weiterentwickelt, dennoch blieb es hinter unseren Erwartungen.“

          NZZ.at wurde als digitales Bezahlprodukt eingeführt. Das Produkt generiere zwar auch Werbeeinnahmen, diese machten aber den geringeren Teil aus, teilte die NZZ-Mediengruppe mit. „Auch wenn es zuletzt gelungen ist, die Abonnentenbasis kontinuierlich zu steigern, muss man leider sagen: Es reichte leider nicht, um die hochgesteckten Ziele zu erreichen“, teilte Lukas Sustala, Chefredakteur von NZZ.at, mit.

          Weitere Themen

          Disziplinarverfahren gegen Cornelia Koppetsch

          Plagiate bei Soziologin : Disziplinarverfahren gegen Cornelia Koppetsch

          Sie habe „rücksichtslos“ gehandelt, die gute wissenschaftliche Praxis sei gravierend missachtet worden: Eine interne Untersuchungskommission der TU Darmstadt findet deutliche Worte zu den Plagiaten ihrer Soziologin Cornelia Koppetsch.

          Topmeldungen

          Cornelia Koppetsch im Oktober 2019 auf der Frankfurter Buchmesse

          Plagiate bei Soziologin : Disziplinarverfahren gegen Cornelia Koppetsch

          Sie habe „rücksichtslos“ gehandelt, die gute wissenschaftliche Praxis sei gravierend missachtet worden: Eine interne Untersuchungskommission der TU Darmstadt findet deutliche Worte zu den Plagiaten ihrer Soziologin Cornelia Koppetsch.
          Blick auf London: Ein Mann überquert die Waterloo Bridge

          Großbritannien : Corona-Krise kostet 730.000 Arbeitsplätze

          Die Pandemie hinterlässt auf dem britischen Arbeitsmarkt tiefe Spuren. Neun Millionen Menschen wurden in Zwangsurlaub geschickt. Im Oktober laufen die staatlichen Hilfsprogramme aus.
          Nachts auf dem Opernplatz: Außer Rechtsextremismus wird der Polizei von einzelnen Gruppen der Gesellschaft zunehmend auch Racial Profiling vorgeworfen.

          Polizei in Hessen : „Wir decken keine Straftäter“

          Rassismus-Vorwürfe, Drohschreiben NSU 2.0 und gewalttätige Mobs: Warum es die Polizei in Hessen derzeit nicht einfach hat. Ein Gastkommentar vom Landesvorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.