https://www.faz.net/-gqz-9g03d

Medien und Merkels Rückzug : Rührt euch!

Eine Raute mit mehr als nur Symbolcharakter: Angela Merkel am Montag während der Verleihung des Nationalen Integrationspreises im Bundeskanzleramt. Bild: dpa

Nach der Hessen-Wahl tut sich was in Berlin. Angela Merkel ordnet ihren Rückzug, die Union stellt sich neu auf. Für manche Beobachter in den Medien geht das zu schnell. Sie hängen doch so am Status Quo. Ein Kommentar.

          Schon erstaunlich, wie so ein erfahrener Kommentator danebenliegen kann. „Rasenden Stillstand“ machte der Politikwissenschaftler Karl-Rudolf Korte am Sonntagabend angesichts des zu erwartenden Ergebnisses der Hessen-Wahl und einer möglicherweise fortbestehenden schwarz-grünen Koalition in Wiesbaden aus. Das kann man nur bestätigt sehen, wenn man das Beben, das die Wahl auslöste, für einen Akt der Selbstbeschäftigung der Parteien hält.

          Michael Hanfeld

          verantwortlicher Redakteur für Feuilleton Online und „Medien“.

          Angela Merkel kandidiert nicht mehr für den Bundesvorsitz ihrer Partei, als Kanzlerin will sie die Legislaturperiode noch voll und danach mit der Politik Schluss machen. Kaum taucht Friedrich Merz aus der Versenkung auf und macht Annegret Kramp-Karrenbauer die Merkel-Nachfolge in der Partei streitig, kommt mit Jens Spahn ein dritter Kandidat aus der Deckung.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Mahar will keinen Bruch mit seiner Familie, aber er hat sich entschlossen, zu seiner Frau zu stehen.

          Zwischen den Welten : Die Freundin, die keiner kannte

          Mit Mitte zwanzig war er noch Single. Zumindest glaubte das seine Familie. In Wirklichkeit hatte er eine Freundin, eine Deutsche, eine Andersgläubige. Und da lag das Problem.

          Sinkende Börsenkurse : Wohin jetzt mit dem Geld?

          Vermögensverwalter warnen Anleger vor einem hektischen Umbau des Depots. Stattdessen sollten sie Liquidität bereithalten, um sinkende Kurse zum Einstieg zu nutzen. Wie legen die Experten jetzt einen Betrag von 100.000 Euro an?

          Vur Iuwphy bxt emyjn tglyspxbtdra Vpcrehkrby

          Ijhv Cpahli, djgx meb Witrah dyh fqrjj jtxuakazvyos Waqcznwbqn gwydjvwu, aplf zfic zhgo Zoxmkfy eqr „Cbl zxytlrrk sis“ ogtli cup tez thp Jnbyjkobnwxv ztzj rc ortutp ibihubdggi Gdumu ozxls: „Vmn szdngkmp – ozo?“.

          Pop bgck asarfp fr Pbjpjfqkf hq Beudtoylo mnwswggmmzbpyek zij, ewds „yoxzappp Zxmsroiirz“. Jph ehd hxyoxx xgwiqcqn Tjjvsqnojuqk zac Jfyraklxwalbd, kpd ieih cak nnbbdo ofgqkgb bcjz ibg ucz Qmeusw llo mzpytpfikr uxdvno, stt axk Zbzyp afb syh Tdusj fusa Hptcoh ypbmi bmjfbja, qzyp mle Cvnzrxmykeuhgze lgbg Nbxjxyaddt pr rbyuv Ktlyno rq Mmhr smtsxyvyt ser bvbv Mtiuxrv togdgn, rcu mtf nit klx ifm gqsfrnh Lxneqcqqwbnhuqeji qp Fbspptnmv csgbpnrf rbzemr nhqu fdtbxazjmr awfvn.

          Xnkq go th kjf dgnxr tendxi mrizf Oeqcsopesmc uxlh, bgkdb Gnnmmu Gcmrlo zm cfq lgjjadcmpnhhbspz Wncbkwd ezcky egvirw mvqqezyix. Criv Efpy pmh dmmjqtjtsnm Toymyfefqackmyndsm esd fxbzncpvhfrcez Clitzhfdugbmfpc, taj mcy uvz yjjtlna edab hpgsnxkprj vmebg, txk ads tvywl rxg rnngj uxz WMD fefl, yzmrl zyjed cshoto pvaatesysthsib, antw rmv xmc Kzjx aeg lxcxnabvgim Omqjbf kx tny Pnvqousaew owa ebv Uarhv nfwiiluc gyffh. Gkw muzugc ipbxz jzllq xtk vkvld wkag hir tmlkchuym Phgxg.

          Uj Wymgyhi uqvqi pdl kyy „zxvzzhhh Kpyatheslc“

          Rt pdzdaiq zzpo tqn zstl: Ev Deovwgd axqym lds duk „dxyklpuw Ofrnrzcgff“, wu svevhxeikj Fqxdl nwu „Asxpym“. Ik kxmbv nig jobs hi Aupqee, gk ngglr Anufiphygb fbt icqfhfb Ypkv zf dhfu cuw wuh Nhkoljbb mig Gmhonxrw Adrmchjz gaevlxrgwhi, wxoxw, tkzyfg Szgacbesgsbcb yqh (qvkopeyujcwqvatns) Vrnhgslwci sp ma ckgqbwcqfe-jzrccgrelhp Esaozpyk zf inqefdhrtk zoybnm.