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Mehr Anspruch : „Schmidt und Pocher“ endet im April

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Spielt mit Pocher an der Seite sein Potential nicht aus, meint Fred Kogel: Harald Schmidt Bild: AP

Dass sie sich zusammen nicht wohlfühlen, merkte man der Sendung „Schmidt und Pocher“ von Beginn an. Jetzt haben Harald Schmidt und Oliver Pocher ihre Trennung verkünden lassen. Von Produzent Fred Kogel, der sich für Geschäftspartner Schmidt im Wahljahr 2009 mehr Anspruch wünscht.

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          Harald Schmidt und Oliver Pocher werden im April ihre gemeinsame Late-Night-Show in der ARD beenden. „Das war von vornherein ein zeitlich begrenztes Experiment - und zwar von beiden Seiten“, sagte Fred Kogel, Produzent von Harald Schmidt und Geschäftsführer der gemeinsamen Firma Kogel & Schmidt dem Hamburger Nachrichtenmagazin „Spiegel“.

          „Beiden hat es gutgetan. Aber jetzt ist es Zeit, getrennte Wege zu gehen“, kündigte Kogel an. „Schmidt spielt im Duo sein Potential nicht aus.“ Die Sendung „Schmidt und Pocher“ war Ende Oktober 2007 angelaufen.

          Schlagzahl erhöhen

          Zu den Plänen für Schmidts Zukunft sagte Kogel: „Wir haben ganz klare Vorstellungen, wo wir hinwollen.“ In einem Wahljahr „will man Schmidt auf einem Level sehen, das sonst im deutschen Fernsehen niemand liefert“. Es gehe darum, „die Comedy-Latte wieder höher zu legen in Richtung Anspruch und Intellekt, vergleichbar mit dem US-Polit-Komiker Jon Stewart - aber eben Harald Schmidt.“

          Anfang Dezember hatte Schmidt noch laut über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Oliver Pocher für die ARD nachgedacht, aber auch einen Wechsel zu einem Privatsender nicht ausgeschlossen. Zuvor hatte er betont, er sei nicht fernsehmüde und habe sogar Lust, seine „Schlagzahl zu erhöhen“.

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