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Wegen Brief-Veröffentlichung : Meghan Markle erringt Erfolg gegen „Mail on Sunday“

  • Aktualisiert am

Meghan Markle, Herzogin von Sussex. Bild: dpa

Weil die Zeitung einen Brief an ihren Vater öffentlich gemacht hat, geht Meghan Markle, Herzogin von Sussex, gegen die „Mail on Sunday“ vor Gericht. Nun hat sie einen ersten Sieg davongetragen.

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          Meghan Markle, Herzogin von Sussex, hat im Rechtsstreit mit dem Verlag der „Mail on Sunday“ einen Teilerfolg errungen. Ein Gericht in London gab ihrem Antrag auf eine Abkürzung des Verfahrens am Donnerstag statt. Zudem folgte der Richter der Auffassung von Meghans Anwälten, wonach sie durch die teilweise Veröffentlichung eines Briefs an ihren Vater in ihrem Persönlichkeitsrecht verletzt wurde.

          „Die Klägerin hatte die nachvollziehbare Erwartung, dass die Inhalte des Briefes privat bleiben würden“, hieß es in der Entscheidung des Gerichts am Donnerstag. Die Zeitung habe dies verhindert.

          Noch nicht endgültig entschieden hat das Gericht über die Frage, inwieweit ob auch Meghans Urheberrechte durch die Veröffentlichung des Briefs beeinträchtigt wurden. Zwar sah der Richter eine Rechtsverletzung als gegeben an, geklärt werden müsse aber noch, ob Meghan alleinige Urheberin des Briefs war. Das Schreiben war von der Presseabteilung des Palasts redigiert worden.

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