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MDR-Intendantin : Karola Wille legt ihre Pensionsansprüche offen

  • Aktualisiert am

Will „näher mit dem ZDF zusammenrücken“: ARD-Vorsitzende Karola Wille Bild: dpa

Die Intendatin des MDR wird wohl eine ähnlich hohe Pension erhalten wie Alt-Bundespräsidenten. Gegenüber der „Bild am Sonntag“ nennt sie als erste Intendantin der Öffentlich-Rechtlichen Zahlen.

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          Als erste Intendantin hat die ARD-Vorsitzende Karola Wille ihre Pensionsansprüche offengelegt: „Je nachdem, wie lange ich den Job mache, steigt der Anspruch auf maximal 75 Prozent des letzten Grundgehalts“, sagte sie der „Bild am Sonntag„ in einem Interview. Bei ihrem jetzigen Jahresgehalt, das 275.000 Euro betrage, wären das mehr als 17.000 Euro im Monat, so der Bericht.

          Zum Vergleich: Als der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff im Februar 2012 vorzeitig aus dem Amt schied, wurde bekannt, dass er pro Jahr einen Ehrensold von 199.000 Euro erhalten sollte. Die Ruhegehälter der Alt-Kanzler fallen da schon geringer aus: Helmut Kohl erhält beispielsweise 12.800 Euro im Monat.

          Wille hatte in der Vergangenheit bereits wiederholt angekündigt, für mehr Transparenz zu sorgen. Der „taz“ sagte sie am Freitag, dass Verträge für Sportexperten, die in der Regel hoch dotiert sind, künftig mit der zuständigen Landesrundfunkanstalt abgeschlossen werden sollen, nicht mehr mit ARD-Tochterfirmen.

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