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Brandt und Petzold im Gespräch : Warum Manuel Neuer systemrelevant ist und Künstler nicht

Men in Black: Matthias Brandt und Christian Petzold kürzlich an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt Bild: Hansjörg Rindsberg

„Ich will nicht verschwinden.“ Der Schauspieler Matthias Brandt und der Regisseur Christian Petzold über ihre Erfahrungen mit der Krankheit und Filmarbeit in Zeiten der Pandemie.

          7 Min.

          Sie haben gerade mit Schauspielstudenten der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst gearbeitet. Wie geht das bei Corona-Bedingungen?

          Sandra Kegel

          Verantwortliche Redakteurin für das Feuilleton.

          Brandt: Szenisches Arbeiten ist derzeit schwierig, daher haben wir ein klassisches Seminar gemacht. Wir haben uns ein schönes Hufeisen in den Raum gebaut, Filme gesehen und über Besonderheiten der Filmschauspielerei gesprochen.

          Petzold: Anders hätte ich das auch nicht gemacht. Virtuell unterrichten, das geht in unserer Arbeit nicht. Wir brauchen das Gespräch, den Blickkontakt, die physische Anwesenheit.

          Interessant, dass das ein Filmregisseur sagt, das verfilmte Bild ist Ihr Medium.

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