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ZDF-Filme : Frau Pilcher würde sagen, prima!

Vikarin Rebecca (Antonia Bill, Mitte) traut ein Paar (Emma Skinner, links, und Rachel Leigh) und bekommt dafür Ärger. Bild: ZDF und Jon Ailes

Eine lesbische Hochzeit in der altgedienten Cornwall-Romanzenreihe? Produzent Michael Smeaton im Gespräch über die behutsame Modernisierung von Rosamunde Pilchers Stoffen und ihre Ähnlichkeit mit Schokoriegeln.

          5 Min.

          Michael Smeaton, Sie produzieren seit 1993 jedes Jahr mehrere Rosamunde-Pilcher-Filme für das ZDF. Was macht eigentlich den Erfolg dieser Filme aus?

          Andrea Diener
          Redakteurin im Feuilleton.

          Vielleicht versteht man das am besten, wenn man sich anschaut, wie alles begonnen hat: Es gab einen Roman, mit dem Rosamunde Pilcher sehr berühmt geworden ist.

          „Die Muschelsucher“ von 1990.

          Genau. Und das war ein Welterfolg. Nicht nur in Deutschland, auch in den Staaten. Man konnte an diesem Buch nicht vorbei, nicht als Filmproduzent und nicht als jemand, der gerne liest. Beim Lesen dieses Romans, den wir super spannend fanden, haben wir das Potenzial der Autorin erkannt und weitere Werke auf ihre Verfilmbarkeit geprüft. Wir haben die Autorin und einen ihrer Romane dem ZDF vorgeschlagen und der damalige Redakteur fand das gut. Da ging es aber um einen einzelnen Film, nämlich „Stürmische Begegnung“. Als der 1993 gesendet wurde, hatte er über acht Millionen Zuschauer. Da hat das ZDF gesagt, da machen wir gleich zehn weitere. Die waren auch alle sehr erfolgreich, und daraus entstand eine Marke.

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