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Gespräch mit Lena Falkenhagen : „Zu behaupten, ein Videospiel sei nicht politisch, ist Quatsch“

Politisch? Das wagen oft nur kleine Studios: Im Spiel „Orwell“ fahndet man mit Kameraaufzeichnungen und Daten sozialer Netzwerke nach Systemfeinden. Bild: Osmotic Studios

Lena Falkenhagen ist Schriftstellerin, VS-Vorsitzende und Videospielautorin. Im Interview spricht sie über Autorschaft in der Corona-Krise, Repräsentation und Politik in Videospielen.

          9 Min.

          Sie schreiben, sind Bundesvorsitzende des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS), arbeiten als Autorin für Videospiele und lehren Game-Design. Wie lief es mit der kreativen Arbeit in den vergangenen Monaten?

          Axel Weidemann
          Redakteur im Feuilleton.

          Anfangs hat mich Corona unterschwellig sehr gestresst. Selbst wenn ich versuchte, alles beiseitezuschieben, um funktionsfähig zu bleiben, gab es stets dieses anstrengende Hintergrundrauschen. Für die kreative Arbeit ist das schwierig. Allerdings konzentriere ich mich gerade auf meine Lehrveranstaltungen im Game-Design am Hamburger Campus der University of Applied Sciences Germany, doch das Problem wird mich im Juli wieder einholen. Bis dato bin ich immerhin gesund.

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