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Berliner Kulturpolitik : 500.000 Euro für Diversitätsbeauftragte

  • Aktualisiert am

Klaus Lederer (Die Linke), Kultursenator von Berlin Bild: dpa

Die Berliner Kulturverwaltung gibt eine halbe Million Euro für Antidiskriminierungsreferenten aus. Sie sollen an fünf Kultureinrichtungen wirken, zum Beispiel am Staatsballett Berlin und der Komischen Oper.

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          Fünf vom Land geförderte Berliner Kultureinrichtungen bekommen als Pilotprojekt zum 1. Januar jeweils eine Referentin oder einen Referenten für Antidiskriminierung und Diversitätsentwicklung. Dazu gehören nach Angaben der Berliner Kulturverwaltung vom Donnerstag das Staatsballett Berlin, die Komische Oper, das HAU - Hebbel am Ufer, das Theater in der Parkaue und die Stiftung Stadtmuseum Berlin. Für diese Diversitätsoffensive stehen demnach im Haushalt 2023 eigens 500.000 Euro zur Verfügung.

          Seit mehreren Jahren gebe es im Kulturbetrieb eine verstärkte Auseinandersetzung mit den Themen Diversitätsentwicklung und Antidiskriminierung, so die Kulturverwaltung. Bisher fehlten jedoch oft die personellen und finanziellen Mittel, um Diversität und Antidiskriminierung auch nachhaltig in den Institutionen umzusetzen und zu verankern.

          Um Diversität zu entwickeln und Diskriminierungen abzubauen, seien Menschen in den Institutionen, die ein offenes Ohr und eine helfende Hand anbieten können, eine unersetzliche Stütze, erklärte Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke): „Das ist eine Arbeit, die nicht ehrenamtlich oder nebenbei gemacht werden kann, sondern gerecht entlohnt werden muss.“

          Das Förderprogramm wurde laut Kulturverwaltung in Zusammenarbeit mit der Konzeptions- und Beratungsstelle Diversity Arts Culture (DAC) entwickelt. Es soll zunächst an den fünf Einrichtungen getestet werden. Zusätzlich werde ein zweckgebundenes Sachmittelbudget bereitgestellt, hieß es.

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