https://www.faz.net/-gqz-9tmny

Influencer und Politik : Reden wir mal über eure Einflussnahme

  • -Aktualisiert am

So kennt man sie: Influencerin Diana zur Löwen (links) und Kollegen beim Promi-Shopping im Designer Outlet Soltau. Bild: Picture-Alliance

Was ist bloß aus euch geworden? Die Konferenz „Watchdog 19“ in Köln diskutiert die Rolle von Influencern. Rezo ist natürlich auch da. Es geht ans Eingemachte.

          3 Min.

          Dass sich die älteren Herrschaften aus den vierzehn Landesmedienanstalten hin und wieder, bildlich gesprochen, eine Baseballkappe aufsetzen und, ganz locker, gern duzend, mit Vertretern der Neulandmedien in Dialog treten, das ist durchaus ihr Auftrag. In Köln finden seit 2016 jährlich „Watchdog“-Veranstaltungen statt, bei denen etwa Bianca Heinicke, besser bekannt als Bibi aus dem Beauty Palace (und auf ihrem Youtube-Kanal inzwischen unverhohlen in Immobilien machend), zu Gast war. Dabei drehte es sich oft um das leidige juristische Thema der Kennzeichnung werblicher Inhalte, zumal im letzten Jahr viele Abmahnungen durch den obskuren Verband Sozialer Wettbewerb Instagram- und Youtube-Kanal-Betreiber verunsichert hatten. Jetzt, plötzlich, ist hier alles anders.

          Es könnte durchaus sein, dass Rezo, Deutschlands bekanntester Youtuber und Influencer, mit seinem berühmten CDU-Video (aber nicht nur mit diesem) die Zerstörung des Influencertums eingeleitet hat, zumindest, wenn man es in seiner ganz stumpfen, turbokapitalistischen Variante versteht, bei der gegen Bezahlung den eigenen Followern Lifestyle- oder Beauty-Produkte auf pseudoprivater Ebene angepriesen werden, und das auch noch zum Wohle mächtiger Plattformen wie Facebook oder Google.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. digital – Jubiläumsangebot

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+