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Intendantenwahl beim HR : Filmemacherin Knobloch reicht Kandidatur ein

Ina Knobloch, geboren in Karlsruhe, aufgewachsen in Frankfurt, ist promovierte Biologin, Dokumentarfilmerin und Autorin. Bild: Hans Scherhaufer

Die Filmemacherin Ina Knobloch kandidiert bei der Intendantenwahl im Hessischen Rundfunk. Die Findungskommission hat bislang zwei Bewerber vorgeschlagen.

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          Die Filmemacherin Ina Knobloch, von der als unabhängiger Kandidatin für das Intendantenamt im Hessischen Rundfunk an dieser Stelle schon die Rede war, hat ihre Bewerbung der Findungskommission des Rundfunkrats abermals zugänglich gemacht. Die Kommission hatte nach „ausführlicher Beratung und intensiven Gesprächen“ dem Rundfunkrat die HR-Betriebsdirektorin Stephanie Weber und den stellvertretenden ARD-Programmdirektor Florian Hager als Kandidaten zur Intendantenwahl am 29. Oktober vorgeschlagen.

          Michael Hanfeld
          verantwortlicher Redakteur für Feuilleton Online und „Medien“.

          „Nach dem unerwartet großen, ermutigenden Widerhall“ auf die Bekanntmachung ihrer Bewerbung, sagte Ina Knobloch auf Anfrage der F.A.Z., hoffe sie, wieder in den Bewerberkreis aufgenommen zu werden. Es stehe „außer Frage, dass die Findungskommission mit Florian Hager und Stephanie Weber zwei hoch qualifizierte Bewerber ins Rennen schickt“.

          Schön aber wäre es, bliebe ihre Eingabe nicht unberücksichtigt, sagte die promovierte Biologin, Bestsellerautorin und Filmemacherin, die 2018 für „Die Akte Oppenheimer – Das dunkle Erbe antisemitischer Fake News“ den Hessischen Filmpreis erhielt. Im Hessischen Rundfunk sei ihre Kandidatur bekannt gewesen, ebenso ihr „konstruktiver Reformwille“. Diesen wolle sie mit den „vielen großartigen Mitarbeitern“ des Senders unter Beweis stellen.

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