https://www.faz.net/-gqz-8ovmt

Ende der Herausgeberschaft : Kai Diekmann verlässt die „Bild“-Zeitung

  • Aktualisiert am

Kai Diekmann bei der Verleihung des „Estrongo Nachama Preis 2016“ an die Theologin Margot Käßmann in Berlin Bild: dpa

Der Herausgeber der „Bild“-Zeitung, Kai Diekmann, verlässt überraschend den Medienkonzern Axel Springer. Ein Nachfolger muss schon bald gefunden werden.

          1 Min.

          Der 52 Jahre alte Kai Diekmann verabschiede sich zum 31. Januar kommenden Jahres auf eigenen Wunsch von seinem Posten bei der „Bild“-Zeitung, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Er werde sich künftig anderen Aufgaben außerhalb des Unternehmens widmen.

          Vorstandschef Mathias Döpfner lobte Diekmann für seine langjährige Arbeit in der „Bild“-Gruppe und äußerte sein Bedauern über Diekmanns Entscheidung. Der Journalist selbst erklärte: „Nach 30 Jahren bei Axel Springer fällt es mir schwer, das Haus zu verlassen, dem ich beruflich alles zu verdanken habe.“

          Kai Diekmann kam 1985 zu Axel Springer, um eine Ausbildung an der Axel Springer Journalistenschule zu absolvieren. Seitdem ist er mit kurzen Unterbrechungen für das Medienunternehmen tätig.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Nach dem Terrorakt in Hanau : Zeichen gegen das Gift

          Hanau steht unter Schock: Der Bundespräsident spricht von einer tiefen Wunde. Vertreter der Migranten-Community fordern von Innenminister Seehofer mehr Sicherheit. Und Hessens Ministerpräsident sagt, er könne die Angst verstehen.
          Beweissicherung am Tatort: Deutschland hat ein Problem mit Rechtsterror, das ist nicht mehr zu übersehen. Was jetzt?

          Morde in Hanau : Böser, als die Polizei erlaubt

          Statt zwischen Rechtsextremismus und Rechtsterror zu unterscheiden, sollte man beides bekämpfen. Der Staat und seine Organe müssen jetzt aufrüsten – technisch, aber auch mental.

          Gericht hebt Stopp auf : Tesla darf weiter roden

          Umweltschützer erwirkten im Eilverfahren einen Rodungsstopp auf dem Gelände der geplanten Tesla-Autofabrik. Doch nun hat ein Gericht beschlossen: Die Bäume dürfen gefällt werden. Der Beschluss ist nicht weiter anfechtbar.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.