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Kachelmann und kein Ende : Jetzt will er Millionen an Schmerzensgeld

  • Aktualisiert am

Schadensersatzforderungen: Jörg Kachelmann Bild: dpa

Jörg Kachelmann hat den Burda- und den Springer-Verlag auf insgesamt mehr als drei Millionen Euro Schmerzensgeld verklagt. Allein von der „Bild“-Zeitung will Kachelmann 1,5 Millionen Euro erstreiten.

          Auf Schmerzensgeld in Höhe von 3,25 Millionen verklagt der Wetterexperte Jörg Kachelmann den Burda- und den Springer-Verlag. Von „Bild“ und „bild.de“ fordert er 2,25 Millionen Euro, von „Bunte“ und „Focus“ eine Million wegen deren Berichterstattung über den knapp drei Jahre zurückliegenden Vergewaltigungsprozess, in dem er freigesprochen wurde. Das berichtet der Onlinedienst „Meedia“.

          Demnach hat Kachelmanns Anwalt Ralf Höcker schon 2010 die Forderungen an die Verlage gerichtet. Sie haben die Ansprüche zurückgewiesen und dann – hat Kachelmanns Anwalt sehr lange gebraucht, bis er die Klage fertig hatte. Erst Ende 2013 ging sie ein, wenige Tage vor Ende der Verjährungsfrist.

          Insofern ist das eine Sensation mit Ladehemmung, worauf man bei Springer gerne hinweist: „Die Anwälte von Jörg Kachelmann haben es nach mehr als drei Jahren geschafft, ihre zwei Mahnbescheide zu begründen. Der Anspruch auf Geldentschädigung, der sich aus der Prozessberichterstattung ergeben soll, ist vollkommen unbegründet. Deshalb wir ihn bereits damals zurückgewiesen.“

          Ein Burda-Sprecher sieht es für „Bunte“ und „Focus“ genauso: Klage kurz vor Toreschluss, keine Aussicht auf Erfolg, man sehe „der juristischen Auseinandersetzung gelassen entgegen“. Auf Anfrage verrät jemand bei Springer noch, dass Kachelmann dem Verlag just am Mittwoch für einen verlorenen Prozess seinerseits habe Geld überweisen müssen: bescheidene 2183,95 Euro.

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