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Attentat in Las Vegas : „Kein Bürger braucht ein Maschinengewehr“

  • Aktualisiert am

Jimmy Kimmel in seiner Late-Night-Show Bild: dpa

Dies ist nicht die Zeit für Scherze: Unter Tränen hat der amerikanische Entertainer Jimmy Kimmel in seiner Late-Night-Show für strengere Waffengesetze plädiert.

          Der amerikanische Entertainer Jimmy Kimmel hat sich nach dem Massenmord von Las Vegas unter Tränen für schärfere Waffengesetze in den Vereinigten Staaten ausgesprochen. „Kein amerikanischer Bürger braucht ein Maschinengewehr oder gleich zehn davon“, sagte der 49 Jahre alte Kimmel zu Beginn seiner Late-Night-Show am Montagabend in Los Angeles. Die Politiker, die den Waffenbesitz unterstützten, sollten beten und um Verzeihung bitten, dass sie der Waffenlobby so viel Einfluss geben.

          Kimmel wuchs in Las Vegas auf und kämpfte bei seinem bewegenden Kommentar zu dem Vorfall in seiner Heimatstadt immer wieder mit den Tränen. „Die Folge sind nun Kinder ohne Eltern, Väter ohne Söhne, Mütter ohne Töchter.“ Er forderte seine Zuschauer auf, ihre Kongressabgeordneten anzusprechen, damit sich etwas an der Gesetzeslage ändere. „Es reicht nicht, nur zu beten.“

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