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Jill Abramson : „New York Times“ trennt sich von Chefredakteurin

  • Aktualisiert am

Jill Abramson Bild: AFP

Nach weniger als drei Jahren an der Spitze der „New York Times“ muss Jill Abramson bereits ihren Platz räumen. Nachfolger wird mit Dean Baquet der erste schwarze Chefredakteur in der Geschichte der Zeitung.

          Die „New York Times“ hat sich überraschend von Chefredakteurin Jill Abramson getrennt. An ihrer Stelle übernimmt Dean Baquet, 57, die Führung einer der weltweit einflussreichsten Zeitungen, wie das Blatt in einer Mitteilung erklärte. Damit ist Baquet, der zuvor als Redaktionsleiter direkt unter Abramson arbeitete, der erste afroamerikanische Chefredakteur in der 162-jährigen Geschichte der „New York Times“.

          Warum die 60 Jahre alte Abramson nach weniger als drei Jahren an der Spitze abtreten musste, teilte das Unternehmen nicht mit. Der Wechsel habe mit dem Management des Newsrooms zu tun, soll Herausgeber Arthur Sulzberger Jr. bei einem internen Meeting gesagt haben, wie New-York-Times-Reporter Ravi Somaiya bei Twitter mitteilte.

          Dean Baquet (Archivbild von 2007)

          Unter Abramson, die die erste Frau an der Spitze der Zeitung war, hat die „New York Times“ ihr digitales Angebot noch weiter ausgebaut, wofür ihr Herausgeber Sulzberger Jr. in der Mitteilung dankte. Auch Abramson bedankte sich darin für die Zeit als Chefredakteurin und die Möglichkeit, mit „den besten Journalisten der Welt“ arbeiten zu können. Zu den Gründen ihres Ausscheidens machten beide keine Angaben.

          Sulzberger Jr. würdigte Dean Baquet als „außergewöhnlichen Reporter“. Es gebe niemanden, der qualifizierter für die Stelle wäre. Baquet erhielt 1988 den begehrten Pulitzer-Preis für investigativen Journalismus.

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