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Produzent Nico Hofmann : Als nächstes großes Ding drehen wir das deutsche „Game of Thrones“

Seit zwei Jahren ist Nico Hofmann Vorstandschef der Ufa-Gruppe, an der Filmhochschule Ludwigsburg lehrt er seit 1995, kürzlich wurde er sechzig, ganz nebenbei. Bild: Jens Gyarmaty

Produzent Nico Hofmann prägt das hiesige Fernsehen mit seinen Filmen wie kaum ein Zweiter. Würde er „Unsere Mütter, unsere Väter“ noch einmal machen? Was sagt das Programm des Jahres 2019 über unser Land? Und wieso reden in der Branche alle über die AfD?

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          Sie haben vor achtundzwanzig Jahren einen „Tatort“ gedreht, der hieß „Der Tod im Häcksler“. Erinnern Sie sich noch?

          Michael Hanfeld

          verantwortlicher Redakteur für Feuilleton Online und „Medien“.

          Sehr genau, weil es extrem schwierige Dreharbeiten waren. Es war eiskalt, teilweise bis zu minus siebzehn Grad. Die Kameras sind eingefroren. Vor allem war es ein schrecklicher Winter. Der Irak-Krieg hatte begonnen, alle sahen im Fernsehen die ersten Bilder mit dem CNN-Reporter Peter Arnett. Die Stimmung war sehr angespannt.

          Sie haben damals mit zwei jungen Schauspielern gedreht – Ulrike Folkerts als Kommissarin und Ben Becker als Dorfpolizist. Der Film, der in der Westpfalz spielt, löste in ganz Rheinland-Pfalz eine Debatte aus, bis in den Landtag.

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