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ARD-Chef Tom Buhrow : „Menschen spüren, wenn sie manipuliert werden sollen“

„Der Zuspruch, den wir in der Corona-Zeit erhalten, ist ein hoffnungsvolles Zeichen für alle, die seriösen Journalismus machen wollen“: der ARD-Vorsitzende und WDR-Intendant Tom Buhrow . Bild: dpa

Tom Buhrow wirbt in den Bundesländern gerade für die Erhöhung des Rundfunkbeitrags. Als Plus führt er den Journalismus der ARD an. Doch der wird scharf kritisiert. Zu Recht?

          8 Min.

          Bei den „Tagesthemen“ gibt es seit Anbeginn einen Kommentar. Seit ein paar Tagen ist er versehen mit dem Schriftzug „Meinung“. Ist das nötig?

          Michael Hanfeld
          verantwortlicher Redakteur für Feuilleton Online und „Medien“.

          Viele Zuschauerreaktionen haben uns gezeigt, dass oft nicht erkannt wird, dass ein Kommentar die persönliche Meinung wiedergibt. Für uns als Journalisten ist das selbstverständlich, aber für viele Menschen nicht. Im Dialog und Austausch mit Zuschauern hat sich herausgestellt, dass das eindeutiger sein muss. Deswegen wurde der Hinweis „Meinung“ eingeführt.

          Könnte das auch am Journalismus liegen? Dass nicht genau getrennt wird zwischen Bericht und Kommentar? Seit geraumer Zeit ist von „Haltung“ die Rede – die auch dem Journalismus zugrunde liegen müsse. Das stößt Zuschauern vielleicht als Voreingenommenheit auf.

          Bei den „Tagesthemen“ gibt es – nach dem britischen Vorbild – eine deutliche Trennung zwischen Nachricht und Kommentar, aber sie soll noch deutlicher werden. Es soll auch niemand denken: Aha, das ist die Meinung oder die Linie der Redaktion. Es ist ein persönlicher Kommentar. Über lange Jahre hinweg hieß es: Wir müssen eine Haltung haben. Die ist festgeschrieben im gesetzlichen Auftrag oder den Grundsätzen eines Verlags. Ich habe das als gelernter Nachrichtenmann immer ein wenig als Feigenblatt empfunden – als Mittel, die Meinung durch die Hintertür in die Berichterstattung zu führen. Ich reagiere empfindlich, wenn ich den Begriff „Haltung“ höre. Wir sind als Journalisten den Menschenrechten und der Demokratie verpflichtet, das ist ganz klar. Aber das ist etwas anderes als „Haltung“. Meinung ist selbstverständlich erlaubt und wichtig, aber sie muss im Journalismus klar etikettiert sein.

          Gibt es einen Generationenkonflikt? Aus den Vereinigten Staaten ist der Begriff „woke“ zu uns gelangt. Die jüngere „Generation woke“ steht für „Haltung“. Sie stößt sich an Älteren, die Journalismus betreiben, wie Sie ihn skizzieren.

          Ich will nicht den weisen alten Mann spielen, der sagt: Früher war alles besser. Es hat im Journalismus immer dieses Spannungsverhältnis gegeben zwischen Kolleginnen und Kollegen, die sich aus Neugier Themen widmen, und anderen, die die Ungerechtigkeit beseitigen und die Welt verbessern wollen. Das ist ein edler Impetus. Beides kann zu gutem Journalismus führen. Diejenigen, die hauptsächlich die Welt verbessern wollen, brauchen einen guten Redakteur oder eine gute Redakteurin, die über alles noch einmal drübergeht. Was wir heute haben, und deshalb kommt es uns wie eine Generationenfrage vor, ist, dass die Technologie es für alle, vor allem die Jungen, leicht macht, Meinung zu transportieren und große Resonanz zu erzielen – ohne Schlussredaktion. Früher brauchte man eine Druckerpresse oder einen Sender – eine Organisation, die einen die eigenen publizistischen Impulse verbreiten ließ. Das braucht man heute nicht mehr. Es kursieren im öffentlichen Raum viele Äußerungen, die nur persönliche Meinungen wiedergeben. Das ist legitim. Aber eine Generationenfrage? Hätte es die technischen Möglichkeiten des Internets früher schon gegeben, würde sich die Frage gar nicht stellen.

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          Mir kommt es so vor, als kehrten die Altachtundsechziger als Influencer zurück – vom Habitus her. Im Journalismus und in der Politik.

          Ob es gerade die Achtundsechziger sind? Es kann doch jeder zum Besten geben, was er will. Für möglichst schrilles Auftreten und Argumentieren gibt es eine Aufmerksamkeitsprämie. Zum Teil ist das dann gar kein Diskurs mehr. Ich finde die Lautsprecher selbst nicht so interessant, mir erscheint es interessanter – von Journalisten – zu erfahren, warum es, um beim Beispiel Vereinigte Staaten zu bleiben, einen solchen Resonanzboden für Donald Trump gibt. Das finde ich spannender, als sofort ein Urteil mitgeteilt zu bekommen. Es gibt aber in einer komplexen Welt einen sehr großen Markt für fertige Meinungen, für einfache Antworten. Durch das Internet ist das sehr leicht geworden. Wichtig ist, dass man in den verschiedenen journalistischen Häusern sich ein handwerkliches Ethos bewahrt und professionellen, nicht impulsgetriebenen Journalismus betreibt.

          Was halten Sie vom Phänomen der „Cancel Culture“? Also dem Vorgehen, Andersdenkende aus dem Diskurs auszuschließen, meist mit dem Verweis auf deren vermeintlich amoralische oder extremistische Sichtweise: soziale Distanz gegenüber Menschen, die nicht meiner Ansicht sind. Gemünzt auf den Journalismus, haben wir das gerade beim Mitteldeutschen Rundfunk gesehen. Der MDR Thüringen führte „Sommerinterviews“ mit den Fraktionschefs im Landtag, also auch mit Björn Höcke von der AfD. Da hieß es von Journalisten – auch aus der ARD: Das geht gar nicht, das ist verboten, mit denen darf man nicht reden.

          Die amerikanische Journalistin Dorothy Celene Thompson hat 1931 mit Hitler ein Interview geführt. Ihr Text wirkt bis heute wie eine Warnung vor dem späteren Diktator. Hätte sie das Interview nicht führen sollen? Das Argument beim Umgang mit Interviews, man darf keine Plattform bieten, zieht für mich nur bedingt. Sicherlich muss man die Häufigkeit von Auftritten im Blick haben. Aber ein absolutes Interviewverbot ist für mich eine journalistische Bankrotterklärung. Interviews auch mit Diktatoren oder mit Gesprächspartnern, die der politische Mainstream ablehnt, also Gespräche mit kritischen Fragen, mit Distanz oder auch auf Konfrontationskurs, sind journalistisches Handwerk.

          Dann hätte ich im Angebot: Framing und Narrative. Die ARD hat sich zum Thema Framing einmal selbst etwas ausgedacht, nämlich, wie sie einen sprachlichen Rahmen für eine positivere Darstellung ihrer selbst und einen weniger positiven für Konkurrenten oder Kritiker setzt. Journalisten wird aus verschiedenen Richtungen „Framing“ vorgeworfen. Will heißen: Ihr setzt einen – unsichtbaren – Rahmen. Mit dem fixiert ihr das Bild, das wir von der Welt haben sollen. Was jenseits dessen liegt, wird ausgeblendet. Hinzu kommt das „Narrativ“, die Geschichte, die Journalisten von vornherein erzählen wollen, komme, was da wolle. Als Variante dessen: Narrative anderer, auf die Journalisten hereinfallen. Ein aktuelles Beispiel dafür wäre der „Sturm auf den Reichstag“, von dem in den Medien die Rede war, der aber nur fast stattgefunden hat, weil der Haufen von Reichsflaggenträgern gar nicht in das Gebäude gelangt ist.

          Was Ihr Beispiel angeht, kommt mir die Trennung zwischen den Kollegen, die berichten, und denjenigen, die die Schlagzeilen machen, in den Sinn. Die Berichte schildern das Geschehen anders, als es die zugespitzte Schlagzeile ausdrückt. Das mag hier eine Rolle gespielt haben. Beim Stichwort „Narrativ“ denke ich zunächst daran, dass Menschen Geschichten lieben. Fast alle Geschichten, ob es um eine investigative Recherche oder eine Kultur-Reportage geht, funktionieren besser, wenn sie nicht nur Fakten transportieren, sondern erzählenden Charakter haben. Deshalb beginnt man mit einem Einzelbeispiel, hängt die Geschichte an einem Protagonisten auf, hat Gute und Böse. Weil solche Geschichten überzeugender sind, ist ein emotionales, psychologisches „Framing“ fast immer mit enthalten. Man kann das forcieren, durch Wiederholung und bestimmte Begriffe. Das sehen wir zum Beispiel, wenn Kampagnen gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gefahren werden und immer wieder der Terminus „Zwangsbeitrag“ fällt. Politiker sind auch von einem „Framing“ betroffen, wenn allgemein-abfällig über „die“ Politiker und „die“ Politik geredet wird. Solches „Framing“ ist pauschal und nicht seriös. Ich glaube, wir Menschen haben ein Gespür dafür, wenn wir manipuliert werden sollen. Der Geigerzähler der Öffentlichkeit ist bei zwei Vorurteilen über Journalisten besonders sensibel: Journalisten seien voreingenommen, sie seien nicht objektiv. Und: Journalisten seien negativ, sie wollten alles schlechtmachen, man könne es ihnen nie recht machen. Journalisten kommen, was das angeht, im Empfinden so mancher Leser, Hörer und Zuschauer mit einem Minus auf dem Konto auf sie zu. Das Vorurteil muss man erst einmal entkräften. Die Leute müssen spüren, dass ich für sie etwas machen will, was für sie wertvoll ist, was ihr Leben bereichert: dass sie informiert sind und sich eine Meinung bilden können oder auch, in der Unterhaltung, Zerstreuung finden. Diese Gemengelage sollte man als Journalist immer im Kopf haben. Da kann schon der Versuch, ein bestimmtes Szenario zu plazieren, nach hinten losgehen. Und die Möglichkeiten zu beeinflussen sind im Übrigen viel geringer, als die Vorurteile glauben lassen. Man muss sich doch nur einmal fragen: Wie oft habe ich selbst meine Meinung wegen eines Meinungsbeitrags geändert? Sehr selten. Man findet meistens gut, was man ungefähr glaubt.

          Die Steigerung von Framing oder Narration haben zwei Kulturwissenschaftler der Universität Passau gerade ARD und ZDF vorgeworfen: eine „Verengung der Welt“ in der Corona-Krise und eine zu unkritische Haltung gegenüber dem Handeln der politisch Verantwortlichen, insbesondere der Bundesregierung. Was halten Sie von dem Vorwurf?

          Gar nichts. Ich habe hohen Respekt vor wissenschaftlichen Betrachtungen und stelle mich der Kritik. Aber diese Studie kann ich nicht nachvollziehen. Eine komplett verzerrte Wahrnehmung; in Sondersendungen zu Corona ist halt auch Corona drin. Ich war selten so stolz auf das, was die Öffentlich-Rechtlichen, aber ich finde auch die gesamte Qualitätspublizistik, in der Corona-Krise, die ja noch nicht vorbei ist, an Informationsleistung gebracht haben. Wir sind unserer Rolle absolut gerecht geworden, in dem Bewusstsein, dass wir über die Corona-Pandemie und die Maßnahmen, sie einzudämmen, immer aufgrund des Kenntnisstands berichten, den man gerade hatte. Und wir haben nicht nur informiert, sondern uns zum Beispiel im Bildungsprogramm um Schülerinnen und Schüler gekümmert – etwas, das die Studie im Übrigen gar nicht erst untersucht hat. Wir haben nach Kräften Lebenshilfe geleistet – im Fernsehen, in den Radiowellen und online. Ich glaube, das hat auch jeder gespürt.

          Wie erklären Sie sich, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit seinem Programm offenbar gut ankommt, es aber grundsätzliche Vorbehalte gibt, etwa in den Landtagen, die gerade über den Rundfunkbeitragsstaatsvertrag abstimmen. Insbesondere im Landtag von Sachsen-Anhalt. Sind ARD und ZDF nicht einfach zu teuer? Haben die Sender ein Problem mit Mitteldeutschland? Ist im Jahr dreißig der deutschen Einheit öffentlich-rechtlich und in der ARD alles so zusammengewachsen, wie man es sich wünschen würde?

          Der Zuspruch, den wir in der Corona-Zeit erhalten, ist ein hoffnungsvolles Zeichen für alle, die seriösen Journalismus machen wollen. Das belegt, dass sich die Menschen in kritischen Situationen den Quellen des Vertrauens zuwenden und es sich lohnt, ruhig Kurs zu halten. En gros werden unsere Programme extrem geschätzt. Man möchte das Produkt. Doch sobald etwas gestrichen werden soll, gibt es einen Riesenaufstand. Zugleich gibt es am Bezahlsystem Kritik. Diese Kritik wird zum Teil vermischt mit Vorbehalten gegen unsere Berichterstattung. Was die innere Einheit angeht, muss ich sagen: Sie ist auch in der ARD noch nicht ganz hergestellt. Wir sind vielfältig, aber die Gemeinschaftseinrichtungen sind ungleich verteilt. Deshalb bin ich froh, dass wir zügig beschlossen haben, im dreißigsten Jahr der Einheit eine zentrale Einrichtung der ARD in Mitteldeutschland anzusiedeln. Was die Landtage und die Abstimmungen betrifft: Da geht es um einen Landtag von sechzehn, den von Sachsen-Anhalt. Zum ganzen Bild gehört, Stichwort Framing: In vierzehn Landtagen ist die Zustimmung sicher, in einem ist sie wahrscheinlich, in einem ist sie unsicher. Wir sind nicht perfekt, aber wir haben den Menschen viel zu bieten, und wir erneuern uns mit hohem Tempo – von digitalen Inhalten bis zur Infrastruktur.

          Ein Landtag reicht, und die Beitragserhöhung kommt nicht. Wie geht es aus?

          Schwer zu sagen. Wir haben gute Argumente für die moderate Beitragserhöhung von 86 Cent. Ich glaube, dass gerade in diesem Jahr der gesamte öffentlich-rechtliche Rundfunk, aber auch die Qualitätspresse, ihrer Aufgabe gerecht geworden sind. Ich habe großen Respekt vor dem Souverän, vor den gewählten Abgeordneten, die die Menschen repräsentieren und Entscheidungen treffen müssen. Ich hoffe, wir können überzeugen. Wir stellen uns der Diskussion wie vergangene Woche im Medienausschuss in Magdeburg. Wir haben umfassende Reformen in Gang gesetzt. Wann hatte man schon einmal einen so reformfreudigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk wie in dieser Phase? Soll das gerade jetzt in Frage gestellt werden? Eine Sache verhält sich übrigens in der Politik in allen Bundesländern, in denen ich als ARD-Vorsitzender unterwegs bin, gleich. Zwei öffentlich-rechtliche Sender glaubt man besonders gut zu kennen: das ZDF, weil alle Bundesländer in den Gremien vertreten sind, und die eigene Landesrundfunkanstalt der ARD, weil sie diese mitbeaufsichtigen. Da wissen die Politiker und die Interessierten, wie knapp die Mittel sind. Und da heißt es: In „unserer“ Landesrundfunkanstalt und im ZDF werde gut gewirtschaftet. Aber irgendwo jenseits davon, da fange die Verschwendung an. Das ist ein Trugschluss. Und es gibt keinen Hebel, mit dem man alle anderen Landesrundfunkanstalten außer der „eigenen“ abstrafen kann. Die Entscheidungen der Politik betreffen alle. Die drei mitteldeutschen Länder haben mit dem MDR einen hervorragenden Sender mit einer hervorragenden Intendantin. Ich hoffe, dass dies auch die Abgeordneten im Landtag von Sachsen-Anhalt sehen. Wir versprechen, dass wir dem Reformkurs weiter verpflichtet bleiben, dass wir den Weg weiter gehen werden. Die Empfehlung der Expertenkommission Kef, den Rundfunkbeitrag um 86 Cent pro Monat zu erhöhen, ist so moderat, da bleibt uns auch gar nichts anderes übrig.

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