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Im WDR : Erinnerung an Michael Althen

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Sie wussten tausend Gründe, warum man den deutschen Film lieben muss: Michael Althen, Wim Wenders und Hans Helmut Prinzler (von links) Bild: WDR

Keine drei Monate ist es her, dass Michael Althen starb. Er, Filmkritiker erst der „Süddeutschen Zeitung“ und dann der F.A.Z., kannte das Kino aber auch von einer anderen Seite - als Filmemacher. Daran erinnert der WDR heute und am nächsten Donnerstag.

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          Der WDR erinnert heute und am kommenden Donnerstag an den im Mai verstorbenen Filmkritiker dieser Zeitung, Michael Althen. Die Dokumentation „Auge in Auge - Eine deutsche Filmgeschichte“, die Michael Althen gemeinsam mit Hans Helmut Prinzler drehte, ist heute im Programm.

          Ein Film über die Liebe zum Kino sei dies, schreibt die Dokumentarfilmredaktion des WDR, „eine Entdeckungsreise durch über hundert Jahre Deutschland, die tausend Gründe nennt, warum man den deutschen Film einfach lieben muss“ - und ein paar, wieso das mitunter ein wenig schwierig sein mag.

          Die Regisseure Doris Dörrie, Caroline Link, Andreas Dresen, Dominik Graf, Wolfgang Kohlhaase, Christian Petzold, Tom Tykwer und Wim Wenders kommen bei Althen und Prinzler zu Wort, der Schauspieler und Publizist Hanns Zischler und der Kameramann Michael Ballhaus.

          Das macht zehn Liebeserklärungen ans Kino, ergänzt um Filmessays über Berlin im Film, den Film im Nationalsozialismus, in der DDR, eine filmische Deutschlandreise und schließlich die Frage: Was ist das Deutsche am deutschen Film?

          In der Woche darauf zeigt das WDR-Fernsehen sodann Michael Althens Film „Das Kino bittet zu Tisch“, in dem sich der Kritiker Gedanken machte über die Geschichte des Essens im Kino, bei der es nur vordergründig um Nahrungsaufnahme, in Wahrheit aber um Charakterfragen geht. Mit weiteren Filmen erinnert der WDR im August an den Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler Laurens Straub und an den Regisseur und Dokumentarfilmer Donatello Dubini.

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