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Huffington Post : Gründerstreit beigelegt

  • Aktualisiert am

Hat sie nur eine Idee aufgenommen?: Huffington-Post-Mitbegründerin Arianna Huffington Bild: dpa

Die Streitigkeiten zwischen Arianna Huffington und zwei Kerry-Beratern um deren Anteile an der Gründungsidee für die Online-Zeitung sind beigelegt. Es kam zu einer außergerichtlichen Einigung.

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          2010 hatten Peter Daou und James Boyce, zwei ehemalige Berater des Präsidentschaftskandidaten John Kerry gegen Arianna Huffington und Kenneth Lerer geklagt. Die Idee einer Online-Zeitung als Gegengewicht zur eher konservativ ausgerichteten Seite „Drudge Report“ sei von ihnen an Huffington und Lerer herangetragen worden.

          Beim Start der Nachrichtenwebsite und beim kurz darauf folgenden Verkauf an den Konzern AOL für 315 Millionen Dollar seien sie dann nicht mehr berücksichtigt worden.

          Die Beschuldigten hatten die Vorwürfe stets als „lachhaft“ zurückgewiesen, das gerichtliche Verfahren jedoch nicht verhindern können. Der Rechtsstreit um die Ursprünge der Idee sollte diesen Sommer vor Gericht gehen, jetzt wurde er schon zuvor beigelegt.

          Über die genaueren Umstände der Einigung ist nichts bekannt, Forbes vermutet, dass für einen möglichen Prozess rund 10 Millionen Dollar zurückgehalten wurden und AOL die Klagenden nun ausgezahlt hat. In einem persönlichen Statement gab Peter Daou zu, erfreut über die schnelle Lösung des Konflikts zu sein und berichtet von Plänen zu einer Stiftung. Boyce lobt Arianna Huffington: „Sie verdient das ganze Lob, weil sie das Projekt weit erfolgreicher gemacht hat, als es sich je einer erträumte“

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