https://www.faz.net/-gqz-7aaj8

Herzstillstand mit 51 : „Sopranos“-Star James Gandolfini ist tot

  • Aktualisiert am

James Gandolfini (1961-2013) Bild: AP

Im Alter von 51 Jahren ist der amerikanische Schauspieler James Gandolfini auf einer Urlaubsreise in Italien gestorben, vermutlich an einem Herzinfarkt.

          Der amerikanische Schauspieler James Gandolfini, Star der Mafia-Serie „Die Sopranos“, ist tot. Eine Sprecherin des amerikanischen Senders HBO teilte am Mittwoch mit, dass der 51-jährige Schauspieler vermutlich einen Herzinfarkt erlitten habe. Nach Angaben seines Managements starb Gandolfini während einer Urlaubsreise in Rom. „Wir werden ihn sehr vermissen“, zitierte das Branchenblatt „Hollywood Reporter“ aus einer Mitteilung seiner Manager Mark Armstrong und Nancy Sanders.

          Hollywood-Kollegen reagierten mit Bestürzung auf den plötzlichen Tod des Schauspielers. „Unglaublich traurige Nachricht“, schrieb Schauspieler Steve Carell auf Twitter. Gandolfini sei ein „guter Mann“ gewesen. Robin Williams beklagte den Tod eines „außergewöhnlichen“ Darstellers. Bette Midler schrieb bei dem Kurznachrichtendienst: „Der großartige James Gandolfini ist heute gestorben. Nur 51 Jahre alt. Ich kann es nicht glauben“.

          Ausgezeichnet für die Rolle als Familienoberhaupt Tony Soprano

          Der Amerikaner italienischer Abstammung spielte in der beliebten Serie „Die Sopranos“ das Familienoberhaupt Tony Soprano. Für seinen Auftritt als mächtiger Mafiaboss, der unter Panikattacken leidet, wurde der stattliche Star mit drei Emmy-Trophäen ausgezeichnet. Von 1999 bis 2007 schlüpfte er in die Rolle.

          Der 1961 in New Jersey geborene Schauspieler begann seine Karriere am New Yorker Broadway. Seine erste größere Spielfilmrolle hatte er 1993 in dem Krimi „True Romance“ nach einem Drehbuch von Quentin Tarantino. Er wirkte unter anderem in „Schnappt Shorty“, „Die 12 Geschworenen“, „The Mexican“ und „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“ mit. Zuletzt war er in den Filmen „Der unglaubliche Burt Wonderstone“, „Zero Dark Thirty“ und „Killing Them Softly“ zu sehen. Mit der schwedischen Schauspielerin Noomi Rapace drehte er kürzlich den Krimi „Animal Rescue“ des belgischen Regisseurs Michaël R. Roskam ab. Er soll 2014 in die Kinos kommen.

          Gandolfini war seit vier Jahren mit dem früheren Model Deborah Lin verheiratet. Im vorigen Oktober brachte sie Tochter Liliana zur Welt. Aus einer früheren Ehe hatte der Schauspieler zudem einen Sohn. Wie „Hollywood Reporter“ am Mittwoch berichtete, sollte Gandolfini an diesem Wochenende am Filmfestival in Taormina auf Sizilien teilnehmen. Dort sollte er mit Schauspielerin Marisa Tomei und Regisseur Gabriele Muccino auftreten, hieß es.

          Weitere Themen

          Endlich Hoffnung für hungernde Kinder? Video-Seite öffnen

          Jemen : Endlich Hoffnung für hungernde Kinder?

          Im Jemen herrscht nach Einschätzung der UNO die weltweit größte humanitäre Katastrophe. Zehntausende Kinder sind dort seit 2015 an Hunger und Krankheit gestorben. Seit Jahren tobt in dem Land ein blutiger Bürgerkrieg. Steht der nun endlich vor dem Ende?

          Sechs Tote bei Massenpanik in Nachtclub Video-Seite öffnen

          Italien : Sechs Tote bei Massenpanik in Nachtclub

          Bei einer Massenpanik in einem Nachtclub in Italien sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Die getöteten Teenager seien im Alter von 14 bis 16 Jahren gewesen, eine Mutter 39 Jahre alt.

          Topmeldungen

          Der französische Präsident Emmanuel Macron während seiner Ansprache an die Nation.

          Protest der „Gelbwesten“ : Macrons Kehrtwende

          Er sei kein Weihnachtsmann, hatte der französische Präsident Emmanuel Macron zuvor gesagt. Doch fast ein Monat mit teils gewalttätigen Protesten zeigt jetzt Wirkung: Zum 1. Januar gibt es in Frankreich Geldgeschenke.

          Brexit-Chaos : Jetzt ist alles denkbar

          Nach der Verschiebung der Brexit-Abstimmung im Unterhaus erscheint alles denkbar: Theresa Mays Rücktritt, ihr Sturz, Neuwahlen – oder ein neu ausgehandelter Brexit-Vertrag.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.